Ahornsirup-Zimt Granola

Granola frisch auf dem Backofen
Granola frisch aus dem Backofen

Ich liebe Müsli in allen Variationen: ob mit Joghurt, Quark  oder frischen Früchten. Es gibt kaum einen besseren Start in den Tag. Und da ich gerne selber bestimmen mag, was alles in meinem Müsli drinnen ist – seien es Rosinen oder der Zuckergehalt – habe ich mich endlich an mein erstes eigenes gebackenes Müsli – auch bekannt als Granola – heran gewagt. Was soll ich sagen: es war einfach zuzubereiten und ist absolut lecker! Wenn ihr also ebenso gerne Müsli mögt, traut euch ruhig auch mal daran.

Und so geht’s:

Backofen auf 125° C vorheizen.
In einer großen Schüssel Haferflocken, Kokosflocken, gemahlene Mandeln und Nüsse vermengen. Die Margarine langsam zum Schmelzen bringen, anschließend Honig und Ahornsirup unterrühren. Die Flüssigkeit nun mit Salz, Zimt, Vanille und Muskatblüte würzen und alles über die trockenen Zutaten geben. Die Masse gut vermengen, bis alle trockenen Zutaten durchfeuchtet sind.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Granola-Mischung darauf verteilen und bei 125° C (Umluft) 35 – 40 Minuten backen. Dabei das Granola mehrfach vermischen, so dass alles gleichmäßig getrocknet und gebräunt wird. Das Granola ist fertig, wenn es goldgelb ist. Nach dem Backen gut auskühlen lassen und in luftdichten Gläsern aufbewahren.

Selbstverständlich könnt ihr auch jede andere Nusskombination verwenden oder Trockenfrüchte unter das Granola mischen. Wir genießen es jedoch erstmal pur auf Joghurt und mit frischen Früchten.

Granola auf Joghurt und frischen Früchten
Granola auf Joghurt und frischen Früchten

Rugelach

Rugelachs_2Nachdem ich bei unserem letzten New York Aufenthalt das erste Mal in meinem Leben Rugelach gegessen habe, wollten Sven und ich diese einmal selbst backen und fanden in einem unserer Lieblingsbackbüchern „i love cinnamon rolls“ von Judith Fertig ein schönes Grundrezept, welches wir unseren Wünschen entsprechend angepasst haben.

Bei Rugelach handelt es sich um ein traditionell jüdisches Gebäck, welches in kleine Hörnchen gerollt wird. Füllungen können hier ganz verschieden sein, basieren jedoch meist auf Zimt, Walnüssen und Rosinen. Wir haben uns hier für eine etwas fruchtigere Variante entschieden und noch etwas Aprikosenkonfitüre hinzugegeben.

In einer Schüssel Milch,  Sour Cream, Butter, Zucker und Salz vermischen und erwärmen. Anschließend die Eier verquirlen.  Mehl und Hefe in eine große Schüssel geben und die flüssigen Zutaten zugeben und alles gut 5 Minuten zu einem glatten Teig vermischen. Anschließend den Teig gut durchkneten. Nun muss der Teig abgedeckt in einer geölten Schüssel für 45 – 60 Minuten an einem warmen Platz gehen.

Backofen auf 175° C (ober-/Unterhitze) vorheizen.

Der Teig wirdzunächst geviertelt und jede Teigportion kreisrund ausgerollt. Jeder Teigkreis wird nun in 16 Stücke geschnitten.

Zunächst werden Zucker, Zimt und Walnüsse in einer Schüssel vermengt. Die einzelnen Teigstücke werden nun mit Konfitüre bestrichen und mit der Zucker-Mischung besprenkelt. Anschließend die Teigstücke aufrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Die Rugelach vor dem Backen noch mit einer Mischung aus verquirltem Ei und einem EL Wasser bestreichen. Ist noch etwas von der Füllung übrig, kann diese nun über die Rugelach gesprenkelt werden.

Die Rugelach werden nun für ca. 15 Minuten gebacken und können auch gerne noch warm gegessen werden.

Rugelachs_3

Apfel-Ingwer-Kuchen

Apfel-Ingwer-KuchenMit dem Start der Apfelsaison wird auch in der Mit Esser Küche fleißig mit Äpfeln gebacken. Diesmal haben wir aus Äpfeln, Ingwer und Walnüssen einen wunderbaren Apfel-Ingwer-Kuchen gezaubert, der einen wunderbar herbstlichen Duft durch unsere Küche verströmt.

Und so geht’s:
Backofen auf 170° C Umluft vorheizen.
Zunächst den Ingwer fein Würfeln und die Walnüsse halbieren (nicht zu fein schneiden, da sie dem Kuchen den nötigen Biss verleihen). Mehl und Backpulver vermischen und Ingwer und Walnüsse zugeben.

Im nächsten Schritt solltet ihr zunächst Butter und Zucker schaumig rühren und anschließend nach und nach die Milch (lauwarm) sowie die Eier hinzugeben.

Die Äpfel schälen, entkernen und würfeln (je nachdem ob ihr lieber größere oder kleinere Stückchen im Kuchen haben möchtet). Die Apfelstückchen werden zunächst der Mehlmischung zugefügt.

Mehlmischung nach und nach mit einem Kochlöffel unter die feuchten Zutaten heben, bis sich alles gut verbunden hat. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 170° C 45 Minuten backen.

Apfel-Ingwer-Kuchen mit RumglasurNach dem Backen den Apfel-Ingwer-Kuchen zunächst ca. 15 Minuten auskühlen lassen, bevor ihr ihm mit Zuckerguss den letzten Schliff verleiht. Dazu lediglich den Rum und den Zucker gut verrühren und den Guss über den warmen Kuchen geben.

Besonders lecker schmeckt der Apfel-Ingwer-Kuchen mit einem Chai-Tee.