Zimt-Honig-Eis

Zimt-Honig-Eis mit karamelisierten Walnüssen
Zimt-Honig-Eis mit karamelisierten Walnüssen

Das Dessert ist für mich der krönende Abschluss eines leckeren Essens, auch wenn wir nur sehr selten wirklich Desserts machen. Wenn wir jedoch Gäste zum Essen bei uns einladen, dann darf es definitiv nicht fehlen. Ein Glück, dass wir kürzlich zwei ganz besonders liebe Menschen bekochen durften, denn so hatten wir die Gelegenheit unser wunderbares Zimt-Honig-Eis zu machen.

Am besten bereits (je nach Eismaschine) einen Tag zuvor den Kühlbehälter in den Gefrierschrank geben, damit dieser bis zu seinem Einsatz gut durchgefroren ist.

Das Eis:
Zunächst die Zimtstange in Stücke brechen und gemeinsam mit der Milch und der Sahne in einem Topf erhitzen, jedoch nicht aufkochen. Wenn sich also kleine Blasen am Rand des Topfes bilden, den Topf vom Herd nehmen und eine Stunde beiseite stellen, so dass die Milchsahne den Zimtgeschmack gut aufnehmen kann.

In einer Schüssel die Eigelbe schlagen und anschließend nach und nach Honig, Zucker und Zimt unterrühren. Nun die Milchsahne von den Zimtstücken befreien und erhitzen. Die Milchsahne nun langsam und mit stetigem Rühren in die Eimischung einrühren. Anschließend die Masse wieder zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze für ca. 6 – 8 Minuten aufkochen, bis die Masse andickt. Die Masse sofort vom Herd nehmen und durch ein feines Sieb in einen luftdichten Behälter umfüllen und das Salz untermischen. Jetzt heißt es: ab in den Kühlschrank für mind. 2 Stunden, besser jedoch über Nacht.

Am nächsten Tag:
Eismasse in die Eismaschine geben und anschließend das angefrorene Eis für mind. 2 Stunden in den Tiefkühler geben.

Als krönenden Abschluss eines Menüs kann nun also das Zimt-Honig-Eis serviert werden. Als Dekoration empfehlen sich karamellisierte Walnüsse, die noch den gewissen Biss zum Dessert beisteuern. Diese lassen sich auch am Vortag bereits zubereiten und dann luftdicht verpackt aufbewahren.

Und was sagen unsere Mit-Esser?

Sophie: „***** Absolute Genussexplosion und perfekt abgestimmt mit den kandierten Nüssen!“

Apfel-Birnen-Nuss Crumble

Apfel-Birnen-Nuss-Crumble frisch aus dem Ofen
Apfel-Birnen-Nuss Crumble frisch aus dem Ofen

Am Wochenende waren wir mal wieder beim Apfelbauern unseres Vertrauens. Wenn man einen solchen direkt in der Region hat, sollte man auch da einkaufen – so zumindest unsere Meinung. Beim Probieren der derzeit noch verfügbaren lagerfähigen Sorten ist uns direkt der Gedanke an diesen Nachtisch gekommen, den wir bislang „nur“ mit Äpfeln hergestellt haben. Aber die Kombination aus Vereinsdechantsbirne und dem kleinen Apfel Rubinette schmeckt schon roh so verlockend, dass wir nicht lange mit der Zubereitung warten konnten.

Zunächst bereiten wir den Streusel-Belag vor. Hierzu werden die Nüsse grob gemahlen oder gehäckselt. Anschließend mit dem Mehl, den Haferflocken, dem Zucker und den Gewürzen vermengen. Das Fett in einem Topf oder in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen und dann mit den trockenen Zutaten vermengen. Das geht mit den Händen am Besten. Die Masse wird nun im Kühlschrank zwischengeparkt, damit das Fett und damit die Streusel wieder etwas fester werden können.

In der Zwischenzeit die Zitrone heiß waschen und abreiben, anschließend den Saft auspressen. Dann werden die Äpfel und Birnen geschält, entkernt und in größere Würfel geschnitten. Sofort den Zitronensaft sowie den Abrieb der Schale hinzugeben und durchmengen, damit die Äpfel nicht zu bräunlich werden. Abschließend noch das Mehl, Vanille, Zucker und Zimt hinzugeben und gut vermengen.

Als untere Schicht die Fruchtfüllung in die Auflaufform geben und mit den Streuseln bedecken. Dann kommt die Form in den auf 180°C vorgeheizten Ofen. Die ersten 35 Minuten mit einem Deckel aus Alufolie bedecken, damit die Streusel nicht zu schnell Farbe bekommen. Dann die Folie entfernen und noch einmal 20 Minuten fertig backen. Das Obst sollte weich aber nicht musig sein und herrlich intensiv duften. Nach einer kurzen Abkühlphase kann er dann auch schon gegessen werden.

PS: Der Crumble freut sich auch über eine Kugel Vanilleeis an seiner Seite… 😉

Apfel-Birnen-Nuss-Crumble
Apfel-Birnen-Nuss Crumble

Unser Weihnachts-Dessert ‚Nougat-Parfait-Türmchen‘

Für das Weihnachtsessen musste ein ganz besonderes Dessert auf den Teller gezaubert werden. Wir haben uns dieses Jahr für Nougat-Parfait-Türmchen entschieden, welche den krönenden Abschluss des Weihnachtsmenüs bildeten.

Als erstes widmeten wir uns dem Haselnuss-Bisquit.

Backofen auf 210° C vorheizen. Das Eiweiß mit 50g Zucker und einer Prise Salz steif schlagen und erstmal im Kühlschrank abstellen. In einer weiteren Schüssel Eigelb, 50g Zucker, Zimt, Vanille-Extrakt und Zitronenschale schaumig rühren. Nun werden abwechselnd Haselnüsse und Eischnee vorsichtig untergehoben. Die Bisquitmasse nun dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und für ca. 7 Minuten backen. Anschließend den Bisquitboden auf ein frisches Backpapier stürzen und vorsichtig die andere Schicht ablösen.

Tipp: Hierbei kann es helfen, das Backpapier mit einem feuchten Tuch zu bestreichen, damit sich dieses besser vom Bisquitboden löst.

Mit einem Kreisausstecher nun Kreise ausstechen, die etwas kleiner sind, als die Form, in der die Türmchen später geschichtet werden sollen. Pro Turm sollten je nach gewünschter Höhe 2 oder 3 Bisquitkreise vorbereitet werden.

Für das Parfait Ei, Zucker und Vanille-Extrakt auf dem Wasserbad aufschlagen und anschließend den Nougat darin schmelzen lassen. Die Masse anschließend auf dem Eiswasserbad kalt schlagen. Die Sahne sehr steif aufschlagen und ebenfalls vorsichtig unterheben.

Nun werden die Türmchen befüllt. Zunächst etwas Parfait-Masse in die Silikon-Muffinförmchen (oder Dessertringe – hier jedoch am besten mit einem Bisquitkreis starten) geben und anschließend einen Bisquitkreis vorsichtig drauflegen. Weiter schichten, bis die Parfaitmasse verteilt ist. Zum Abschluss bei den Muffinförmchen (upside-down) noch einen Bisquitkreis als unterste Ebene verwenden und die Türmchen im Tiefkühler über Nacht gefrieren lassen.

Die Türmchen lassen sich einfach aus den Muffinformen oder den Dessertringen (mit einem kleinen Messer) lösen und können nun schön angerichtet werden. Wir haben – dem Anlass entsprechend – mit Kakao noch einen Stern auf die Türmchen gestreut und diese an einem Himbeer-Coulis mit ein paar frischen Beeren serviert.

Nougat-Parfait-Türmchen
Nougat-Parfait-Türmchen

Da trotz des üppigen Weihnachtsmahls alle Dessertteller leergeputzt wurden, gehen wir einfach mal davon aus, dass es allen super geschmeckt hat. 😀