Buttermilch-Waffeln

Buttermilch-Waffeln mit Sahne und Himbeeren
Buttermilch-Waffeln mit Sahne und Himbeeren

Was macht man nicht alles am Wochenende, um von der anstrengenden Arbeitswoche zu entspannen? Wir haben uns das KitchenAid Waffeleisen ausgeliehen und prompt unser Wochenende zum Waffelwochenende erklärt. Warum ausgeliehen? Naja, wir müssen ja erstmal schauen, wie uns das Waffeleisen gefällt, bevor wir stolze 300 € für sowas ausgeben.

Unser erstes Waffelrezept, dass es zu erproben galt, waren die Buttermilch-Waffeln mit einem Hauch Zimt und Vanille.

Los geht es mit der Butter, die in einem Topf erhitzt wird, bis sie leicht braun ist. Die dabei austretenden Butterflöckchen einfach abschöpfen. Die braune Butter kann nun erstmal in Ruhe auskühlen, während die weiteren Zutaten vorbereitet werden.
In der Küchenmaschine Eier, Salz, Zucker sowie Zimt und Vanillepulver einige Minuten schaumig schlagen und anschließend noch Vanilleextrakt untermischen. Bei langsamerer Geschwindigkeit dann die gebräunte Butter in dünnem Strahl dazu geben.
In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Backsoda vermischen. Nun zur Eimasse abwechselnd Mehlmischung und Buttermilch zugeben, bis ein schöner glatter Teig entstanden ist. Sollte der Teig noch zu flüssig sein (so wie Pfannkuchenteig), noch 1 – 2 EL Mehl hinzufügen. Waffelteig ist etwas zähflüssiger als Pfannkuchenteig.
Jetzt können die Waffeln endlich gebacken werden. Dazu das Waffeleisen eurer Wahl aufheizen, gut fetten und die Waffeln darin goldbraun ausbacken. Die fertigen Waffeln können nun noch etwas auf dem Kuchengitter auskühlen.
Buttermilch-Waffeln schön mit Puderzucker, Obst und Sahne anrichten und einfach nur genießen 🙂
Und unser Fazit zum Waffeleisen: Es ist definitiv sein Geld wert und wir werden jetzt ein wenig sparen, damit es bald (in der richtigen Farbe) bei uns einziehen kann.
Buttermilch-Waffeln mit Sahne und Himbeeren
Buttermilch-Waffeln mit Sahne und Himbeeren

Madeleines

Madeleines
Madeleines

Von dem Geburtstags-Gutschein meiner Kollegen habe ich mir eine Madeleine-Form (samt Backbuch) gekauft. Madeleines sind wunderbare, kleine französische Gebäck-Häppchen, sehr fein und saftig, die perfekt zum Kaffee oder auch einfach so zwischendurch schmecken. Endlich hab ich auch eine eigene Rezeptur dafür gefunden, so dass auch meine Kollegen sehen konnten, dass ihr Geschenk wirklich gut investiert wurde. 😀

Zunächst die Butter in einem Topf schmelzen und Honig sowie Vanilleextrakt hinzu geben. Die Mischung anschließend auskühlen lassen. Eiweiß mit dem Puderzucker gemeinsam aufschlagen. Hier etwas Geduld aufbringen, da es schon mind. 5 – 8 Minuten dauert, bis der Eischnee die richtige Konsistenz hat.

In einer separaten Schüssel Mehl, Mandelmehl, Backpulver, Zitronenabrieb und Gewürze vermischen. Anschließend immer abwechselnd etwas von der Mehlmischung und etwas von der Buttermischung zur Eiweißmasse geben, bis sich alles zu einem schönen glatten Teig verbunden hat. Dieser muss nun für mindestens 1 Stunde, besser über Nacht im Kühlschrank ruhen.

Ofen auf 200 ° C Umluft vorheizen. Währenddessen sollten die Madeleine-Formen mit Butter oder Backtrennspray gefettet werden, damit die Madeleines nachher nicht in der Form kleben bleiben. Die Form nun zu 2/3 füllen und für 5 bis 8 Minuten bei 200 ° C backen. Anschließend dann auf 180 ° C runter drehen und weitere 3 bis 4 Minuten backen. Die Madeleines werden schön golden am Rand, sollten aber weiterhin schön nachgeben.

Die Madeleines sofort aus der Form nehmen und auskühlen lassen. Vor dem Servieren können die Madeleines noch mit Puderzucker bestäubt oder mit Zuckerguss glasiert werden. Anschließend nur noch genießen.
Und was sagen meine Kollegen dazu?

Super saftig, einfach nur schlotzig! 🙂

Kanelgifler (Dänische Zimtschnecken)

Dass wir Zimtschnecken – genauer genommen sogar Zimt – in allen möglichen Varianten lieben, ist kein Geheimnis. Wenig verwunderlich also, dass wir uns, nachdem wir 2015 in Dänemark waren, nun an die dänische Variante der Zimtschnecken Kanelgifler herangewagt haben. Sie basieren wie unsere klassische Zimtschnecke auf einem Hefeteig, haben jedoch in der Füllung neben dem Zimtzucker noch eine Vanille-Creme. Vor einigen Monaten habe ich in einem dänischen Blog ein Rezept gefunden, welches ich dank Google Translator notdürftig übersetzt und notiert hatte. Leider aber unvollständig, weswegen ich also sehr stark improvisieren musste. Denn zu meinem Glück, ist der Blog nicht mehr existent.

Kanelgifler á la Mit Esser

Los geht es mit dem Hefeteig: Hefe in lauwarmem Wasser, Zucker und Salz auflösen und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Diesen abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 – 2 h gehen lassen.
Nun die Creme vorbereiten, damit diese bis zur Verwendung abkühlen kann. Dazu zunächst 1-2 EL der kalten Milch und die Speisestärke bei Seite stellen. Eigelb, Zucker, Vanille und Milch verrühren und langsam erhitzen, anschließend die mit Milch angerührte Speisestärke mit dem Schneebesen unterrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Die Mischung aufkochen lassen und unter Rühren wieder abkühlen.

Kanelgifler
Kanelgifler

Sind die 2 Stunden um, zunächst den Backofen auf 210° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Der Teig sollte nun richtig gut aufgegangen sein. Diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, so dass ein Rechteck entsteht. Die weiche Butter auf dem Teig verstreichen. Dabei so viel Butter verwenden, dass der ganze Teig eine glänzende Schicht hat. Darauf nun Zucker und Zimt verstreuen. Dabei könnt ihr die Zimt- und Zuckermengen ganz nach eurem Belieben wählen. Zum Abschluss wird nun noch die Creme darüber verstrichen und der Teig von der länglichen Seite her zu einer Rolle gefaltet. Nun noch gleich große Stücke abschneiden und die Oberfläche mit Eigelb bestreichen.

Nach nur ca. 10 Minuten Backzeit können die wunderbar saftigen Kanelgifler genossen werden 🙂

Heidesand

Heidesand
Heidesand

Weiter geht es mit unserer Weihnachtsbäckerei und wieder mit einem Rezept aus dem Fundus meiner Großmutter: Heidesand. Leckere Plätzchen mit einem Zuckerrand. Ich habe sie dieses Jahr das erste mal gebacken und muss sagen, dass ich ein klein bisschen Übung brauchte, bis die Plätzchen auch ja schön rund geblieben sind. Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen, oder? 😉

Zunächst werden alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Den Teig anschließend portionieren und zu festen Rollen formen. Die Rollen in Frischhaltefolie einwickeln undmindestens 1h, besser jedoch über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 170° C Umluft vorheizen. Nun nach und nach die Teigrollen aus dem Kühlschrank nehmen und wie folgt bearbeiten:

Heidesand Teigrolle
Heidesand Teigrolle

Die Teigrolle aus der Frischhaltefolie nehmen und mit Eigelb bepinseln. Anschließend die Teigrolle in Zucker wenden – am besten in einer Auflaufform.

Nun gleichmäßig Plätzchen abschneiden – dabei vorsichtig sein, so dass die runde Form erhalten bleibt. Hier brauchte ich ein bisschen Übung, bis ich den Dreh raus hatte.
Plätzchen auf einem Backblech 10 – 12 Minuten goldgelb backen.

Linzer Kollatschen

DSC_0020 (2)Und noch ein Familienrezept, das ich sehr gerne mit euch teilen mag – ihr seht, ich war dieses Jahr fleißig und habe die Familientradition fortgesetzt und alle Plätzchendosen gefüllt. Das aktuelle Lieblingsplätzchen meiner Großmutter sind diese Linzer Kollatschen, die auch erstaunlich einfach zu machen sind. Leider sind die Plätzchen auch bei allen anderen Familienmitgliedern super angekommen, als meine Oma sie in ihr Repertoire aufgenommen hat.

Zunächst Butter und Schmalz mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Nach und nach Eigelb, Zucker, Zitronenschale und Semmelbrösel druntermischen. Das Mehl erst als aller letztes mit einkneten. Und fertig ist der Teig.

Nun zunächst den Ofen auf 175° C Umluft  vorheizen. Aus dem Teig gleich große Kugeln formen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Aufgrund des Eigelbs gehen die Plätzchen etwas aus und sollten möglichst nicht aneinander anbacken.
IMG-20151121-WA0002Nun mit dem Kochlöfflstiel eine Vertiefung in die Teigkugeln eindrücken und die Aussparung mit Preiselbeerkonfitüre füllen. Die gefüllten Teigkugeln nun auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen und auskühlen lassen. Zum Garnieren noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Dulce de leche-Zimt-Kuchen

Ein Stück Dulce de leche-Zimt-Kuchen
Ein Stück Dulce de leche-Zimt-Kuchen

Manchmal kommen einem Rezeptideen förmlich im Schlaf zugeflogen. Genau so ging es mir mit diesem Rezept, das mir im Andalusien-Urlaub in den Sinn gekommen ist. Mitten in der Nacht bat ich Sven, mich am nächsten Tag an einen Kuchen mit Zimt und Dulce de leche zu erinnern, damit es ja nicht in Vergessenheit gerät. Jetzt, wo wir wieder Zuhause angekommen sind, haben wir es gleich einmal ausprobiert.

Schritt 1: Dulce de leche
Um eine schöne karamellige Milchcreme herzustellen, benötigt man nicht sonderlich viel. Eine Dose Milchmädchen in ein Marmeladenglas umfüllen und im Schnellkochtopf eine gute halbe Stunde kochen, bis diese eine schöne karamellbraune Farbe hat. Anschließend die Masse einmal gut durchrühren bis eine Creme entstanden ist und fertig ist unsere Dulce de leche.

Schritt 2: Zimtmilch
Um gleich von zwei Seiten ein Zimtaroma an den Kuchen zu bekommen, haben wir unsere Milch aromatisiert und mit einer Zimtstange aufgekocht. Anschließend muss die Milch wieder gut abkühlen. Die Zimtstange kann bis zur weiteren Verwendung der Milch darin bleiben.

Schritt 3: Dulce de leche-Zimt-Kuchen
Jetzt geht es endlich an den Kuchen. Basis hierfür ist ein einfaches Marmorkuchenrezept, das wir regelmäßig auch als Basis für unsere Muffins verwenden.
Backofen auf 180° C Umluft vorheizen. Zunächst die Butter cremig rühren und nach und nach Zimtzucker, Vanilleextrakt, Zitronenschale, Salz und die 2 Eier zugeben. Alles so lange gut verrühren, bis sich der Zimtzucker aufgelöst hat.
In einer separaten Schüssel Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen. Nun die Zimtstange aus der Milch entnehmen und zur Eimasse abwechselnd die Mehlmischung und etwas Milch geben und so lange vermengen, bis ein schöner Teig entstanden ist.

Dulce de leche-Zimt-Kuchen in der Form
Dulce de leche-Zimt-Kuchen in der Form

Die Backform gut ausfetten und mit Semmelbröseln bestreuen, so dass nichts anbackt. Zunächst eine kleine Menge des Teiges in die Backform geben und anschließend eine erste Schicht Dulce de leche mit einem Teelöffel darüber geben. Bei der Menge kommt es natürlich dann ganz auf den persönlichen Geschmack an. Wir haben hier erstmal etwas vorsichtiger portioniert. Mit dem Teig und der Dulce de leche weiter so verfahren, bis der Teig komplett verbraucht ist. Gegebenenfalls noch mit einer Gabel den Teig etwas durchfahren, um die Dulce de leche besser zu verteilen.

Jetzt kann der Dulce de leche-Zimt-Kuchen für 40 Minuten bei 160° C Umluft in den vorgeheizten Backofen. Anschließend den Kuchen etwas auskühlen lassen, bevor er aus der Form gelöst wird.
Vor dem Servieren noch gut mit Puderzucker bestäuben und dann einfach nur noch genießen 🙂

Der Kuchen vor dem Anschneiden
Der Kuchen vor dem Anschneiden

Gut, dass wir die Idee des Dulce de leche-Zimt-Kuchens direkt notiert haben. Die Idee, die wir tief in der Nacht hatten, hat uns wirklich einen leckeren und nicht zu süßen Kuchen beschert, den wir garantiert wieder backen werden. Fragt sich nur, was wir mit der restlichen Dulce de leche machen werden… Ein paar Ideen haben wir schon 😉

Muffins mit Erdnussbutter, Banane und Honig

Muffin mit Erdnussbutter, Banane und Honig
Muffin mit Erdnussbutter, Banane und Honig

Hin und wieder greifen wir beim Frühstück auch schonmal zu ungesünderen Sachen wie den Muffins vom Wochenende, Cantuccini zum Kaffee oder Ähnlichem. Da das natürlich nicht wirklich gesund und ausgewogen ist – zumindest weniger als eine Schüssel Joghurt mit frischem Obst und unserem Granola – haben wir uns mal auf die Suche nach einem etwas gesünderen Rezept gemacht und inspiriert von den vielen guten Rezepten  unser eigenes entwickelt für Muffins mit Erdnussbitter, Banane und Honig – noch dazu mit wenig Fett, Mandelmilch und Vollkornmehl. Was sich gewöhnungsbedürftig anhört, ist aber super lecker und hat uns vollkommen überzeugt.

Zunächst wird der Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt und die Muffinförmchen in die Muffinbleche gesetzt.

Dann starten wir mit den trockenen Zutaten: Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt in einer Schüssel vermengen. Nun zunächst die Banane zermatschen – insgesamt sollte das ca. 1 3/4 Cups Banane ergeben. Die Banane mit braunem Zucker, Honig, dem Kokosöl, Ei und der Vanille vermischen und alles so lange mit der Küchenmaschine vermengen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun die Erdnussbutter zugeben und weiter vermengen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Weiter geht es mit dem Vermengen der trockenen und nassen Zutaten. Dazu nach und nach die Mehlmischung unterrühren, dabei aber immer wieder etwas von der Mandelmilch zugeben, bis sich alles gut verbunden hat. Der Teig hat schließlich eine sehr flüssige Konsistenz.

Den Teig in die Muffinformen füllen, so dass diese zu 2/3 gefüllt sind und die Muffins ca. 20 Minuten backen, bis sie durch sind. Anschließend die Muffins etwas auskühlen lassen und pur oder mit Honig bzw. Erdnussbutter essen.

Muffins mit Erdnussbutter, Banane und Honig
Muffins mit Erdnussbutter, Banane und Honig

Wir haben jeder einen der Muffins gleich gegessen und die anderen portionsweise eingefroren. Die Muffins unaufgetaut für 60-90 Sekunden in die Mikrowelle (900 W) geben und zum Frühstückskaffee genießen. Die Muffins bleiben auch dann noch lecker saftig und dennoch locker.

 

Apfel-Streusel-Muffin

Apfel-Streusel-Muffin mit Glasur
Apfel-Streusel-Muffin mit Glasur

Aktuell sind wir jedes Wochenende bei meiner Oma zum Kaffee. Meist haben wir einfach aus Zeitgründen in der Konditorei unseres Vertrauens Halt gemacht und dort Kuchenvariationen gekauft. Aber es geht doch nichts über Selbstgebackenes. Da meine Oma Apfelkuchen wahnsinnig gerne mag, haben wir kürzlich ein paar Apfel-Streusel-Muffins gemacht. Auch wenn Muffins von der Form her für eine Dame von 93 Jahren vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig sind, so haben sie ihr doch sehr sehr gut geschmeckt 🙂

Die Streusel:
In einer Schüssel Zucker, Zimt und die geschmolzene Butter vermischen. Anschließend das Mehl nach und nach einarbeiten, bis eine dicke und krümelige Masse entstanden ist.
Nun den Backofen auf 220°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Der Teig:
Butter in der Küchenmaschine schaumig rühren und anschließend Zucker zugeben und mindestens 2 Minuten vermischen. Eier, Joghurt und Vanilleextrakt zugeben und 1 Minute auf höchster Stufe aufschlagen, anschließend auf mittlere Geschwindigkeit zurückdrehen..
Weiter geht es mit den trockenen Zutaten: Mehl, Backpulver, Backing Soda, Zimt und Salz vermengen. Die feuchten Zutaten zugeben und vorsichtig unterheben. Anschließend noch die Milch zugeben.
Die Äpfel (wir haben Booskop und Elstar gemischt) schälen, entkernen, fein würfeln und unter die Muffin-Mischung geben.

Muffinblech mit Apfel-Streusel-Muffins
Muffinblech mit Apfel-Streusel-Muffins

Anschließend den Muffinteig in Muffinförmchen geben und die Streusel gleichmäßig darauf verteilen. Ab geht es in den Backofen. Nach 5 Minuen die Temperatur auf 175° C reduzieren und weitere 15 Minuten backen.

Der Guss:
Puderzucker, Sahne und Vanilleextrakt vermischen, bis ein dickflüssiger Guss entsteht. Sollte er noch nicht gut zu verarbeiten sein helfen ein paar Tropfen warmes Wasser. Dann über die noch leicht warmen Muffins träufeln.

Und nach dem Guss kommt der Genuss –  Am besten noch leicht warm zu einer Tasse Kaffee. 🙂

Ahornsirup-Pecannuss-Zimtschnecken

Ahornsirup-Pecannuss-Zimtschnecke
Ahornsirup-Pecannuss-Zimtschnecke

Dieses Wochenende haben wir uns an die Variation eines unserer Lieblingsrezepte herangewagt und so wurden aus unseren Zimtschnecken mal eben Ahornsirup-Pecannuss-Zimtschnecken. Dieses Experiment hat sich wahrlich gelohnt – hmmm war das lecker.

Los geht es – und ja, der Anfang ist identisch mit den Zimtschnecken:
Milch, Öl und Zucker in einem Topf erhitzen. Wenn die Mischung fast kocht, Hitze wegnehmen und die Mischung auskühlen lassen, bis sie lauwarm ist.

Ist die Milchmischung abgekühlt, die Trockenhefe drüber streuen und nach einer Minute Warten unterrühren. Anschließend 2 Cups Mehl unterheben, bis alles zu einem Teig geworden ist. Diesen an einem warmen Ort mit einem Küchentuch abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Nach einer Stunde das letzte Mehl, Backpulver, Baking Soda und Salz mit einkneten. Danach empfiehlt es sich, den Teig noch etwas im Kühlschrank ruhen zu lassen. Zunächst den Backofen auf 190° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den Teig nun ausrollen, so dass ein länglicher Teigstreifen entsteht. Die weiche Butter darauf streichen und anschließend den Ahornsirup gleichmäßig darauf verteilen. Darüber nun nach Belieben  Zucker und Zimt streuen und die gehackten Pecannüsse ebenfalls gleichmäßig darauf verteilen. Abschließend den Teig von der längeren Seite her einrollen  und in 5-6 cm lange Stücke schneiden. Die Schnecken nun mit etwas Abstand in die Springform setzen.

Die Schnecken kommen nun für ca. 15 – 18 Minuten in den Backofen, bis sie goldbraun sind. Zu dunkel sollten sie auf keinen Fall werden.

Anschließend einfach nur genießen.

 

Ahornsirup-Pecannuss-Zimtschnecken in der Backform
Ahornsirup-Pecannuss-Zimtschnecken in der Backform

Honigkuchenherzen und -sterne

Honigkuchen-Plätzchen nach dem Backen
Honigkuchen-Plätzchen nach dem Backen

Weiter geht es in unserer Weihnachtsbäckerei mit wunderbaren Honigkuchenherzen und -sternen. Die Zubereitung ist hierbei ein etwas langwieriger Prozess, da der Vorteig ca. 2 Wochen im Kühlschrank ruhen muss. Ja wirklich 2 Wochen!!

Vorteig:
Honig auf ca. 70° C erwärmen und anschließend wieder auf Körpertemperatur abkühlen lassen. Anschließend Honig und Mehl zu einem Teig verarbeiten. Achtung, der Teig ist echt klebrig 😉 Den Teig nun in einen Gefrierbeutel geben und ab in den Kühlschrank.

Honigkuchenherzen und -sterne:
Die zwei Wochen sind endlich rum? Dann kann es weiter gehen! Den Backofen auf 150° C vorheizen. Dabei bereits den Honigteig mit in den Backofen legen, damit dieser beim Aufheizen Körpertemperatur annehmen kann. Währenddessen können bereits die weiteren Zutaten zusammengestellt werden. Die Gewürze miteinander vermengen und erstmal beiseite stellen. 2 EL Milch, Pottasche und Natron vermengen und ebenfalls erstmal beiseite stellen.

Der gereifte Honigkuchenteig
Der gereifte Honigkuchenteig

Den handwarmen Honigteig aus dem Ofen nehmen und mit ausreichend Mehl zunächst das Eigelb, dann die Gewürze und zum Schluss die Milch-Mischung einkneten. Achtung, das ist eine wahrlich klebrige Angelegenheit, wie ihr an meinen Fingern sehen könnt.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche (wichtig, denn sonst klebt der Teig fest) ca. 6mm dick ausrollen und nach Belieben Formen ausstechen. Wir haben uns für Herzen und Sterne entschieden. Die einzelnen Plätzchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech setzen und ca. 10 Minuten backen. Anschließend auf dem Backblech auskühlen lassen.

Ausgestochener Honigkuchenteig vor dem Backen
Ausgestochener Honigkuchenteig vor dem Backen

Für die Glasur haben wir uns für drei verschiedene Varianten entschieden:

1. Schokoladenglasur
Etwas Schokolade oder Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Plätzchen damit glasieren.

2. Schokoladenglasur und Zuckerstreusel
Zunächst die Plätzchen mit geschmolzener Schokolade glasieren und anschließend mit Zuckerstreuseln bestreuen.

3. Zuckerguss
Aus Puderzucker, etwas Zitronensaft sowie ein paar Tropfen warmem Wasser einen Zuckerguss herstellen und die Plätzchen damit bestreichen.

Anschließend jeweils gut trocknen lassen und genießen oder verschenken. 🙂

Honigkuchen-Herzen und -Sterne
Die fertigen Honigkuchenherzen und -sterne