Teekanne easy Tea Indischer Chai – für Nespresso

Teekanne easy Tea Indischer Chai - für Nespresso-Kapselmaschinen
Teekanne easy Tea Indischer Chai – für Nespresso-Kapselmaschinen

Nach den inzwischen unzähligen Kaffeekapseln anderer Kaffee-Produzenten für die „Mutter“ aller Kapsel-Systeme, gibt es nun auch Tee in bunten Kapseln für eben diese Maschinen. Teekanne easy Tea heißt das Konzept und obwohl man mit TeaLounge auch eine eigene Kapsel-Maschine – sogar speziell für die Tee Zubereitung – anbietet, möchte es Teekanne anscheinend nicht versäumen, die Millionen von bereits im Markt befindlichen Nespresso-Maschinen zu bedienen.

Da stellen sich natürlich ein paar Fragen: Warum Tee aus einem Kaffee Automaten? Macht für einen Chai Latte sogar Sinn, die geschäumte Milch läuft Dank Macchiato-Taste, Aeroccino oder manueller Dampfdüse vorab in die Tasse, der Tee bequem hinterher. Was ist mit der Ziehzeit? Hier wird einfach Roiboos anstelle von schwarzem Tee verwendet, der dann durch die chai-typischen Gewürze ergänzt wird, angeblich alles ohne künstliche Aromen. Und schmeckt das letztlich? Erstaunlich gut sogar, wobei man für ein großes Glas oder Becher lieber zwei Kapseln verwenden sollte, damit der Tea auch durchschmeckt. Spürbar sind vordergründig auf jeden Fall die leichte Süße von Zimt und Süßholz sowie feine Noten von Nelke und Kardamom. Ist das Ganze seinen Preis wert? Gute Frage… schnell und bequem ist es schon. 10 Kapseln für 2,99 Euro liegen zunächst mal etwas unter dem von Néstle gewohnten Niveau, bedenkt man aber die doppelte Dosierung ist dieser schnelle Chai Latte ein echt teures Vergnügen!

Birkmann – Silikon Backform Zimtsternchen

Was wäre Weihnachten ohne Zimtsterne? Und da ich auch in Thailand, wo ich in diesem Jahr die Weihnachtstage (und noch einige Wochen mehr) verbringe, nicht auf diese weihnachtliche Leckerei verzichten möchte, habe ich mir die Silikon Backform Zimtsternchen von Birkmann gekauft.

Einfach und schnell sollen die Sterne mit dieser Matte herzustellen sein. Einfach den Teig in die Vertiefungen drücken, Matte auflegen, Eischnee drüberstreichen (statt mühevoll jeden Stern einzeln mit Eischnee zu bestücken), backen und fertig sollen die perfekten, selbstgemachten Zimtsterne sein.

So denkt sich das zumindest die Firma Birkmann. Meine eigenen Erfahrungen decken sich hiermit jedoch leider garnicht und die fertigen Zimtsterne können sicherlich keine Schönheitswettbewerbe gewinnen (auch im Vergleich zu Svens Zimtsternen).

ZimtsterneZunächst wird der Teig in die Sternvertiefung der Silikon Backform gestrichen. Dieser Schritt ist noch ganz angenehm im Vergleich zum mühsamen Ausstechen der einzelnen Sterne – ist der Teig doch allgemein etwas klebriger.

Als nächstes habe ich die Zuckermatte aufgelegt und den Eischnee drübergestrichen. Auch dieser Schritt geht natürlich deutlich schneller, als die einzelnen Sterne mit Messerchen oder Holzspieß mit Eischnee nachzuzeichnen. Schließlich soll der Eischnee bis zum Rand des Sterns und in die Ecken hinein gezogen werden.

Nun müssen die Sterne etwas ruhen, bevor es zum Backen geht. Dies ist wichtig, damit der Eischnee beim Backen nicht reißt, sondern eine schöne Oberfläche bildet.

ZimtsterneDie Ernüchterung kommt jedoch noch, denn der Eischnee läuft leider auch unter die Matte und bricht an vielen Stellen. Die Eischneehaube ist leider auch breiter als die eigentlichen Sterne und einige sehen leider auch sehr unförmig aus.

Bei dem Ergebnis werde ich definitiv wieder dazu übergehen, meine Zimtsterne von Hand mit Eischnee zu bestreichen, denn dann sehen sie gleich viel besser aus.

Zimtsterne

Toastabags – Sandwich-Beutel

Ein Toastabag
Ein Toastabag

Während unseres Amsterdam-Trips im Oktober 2013 sind wir auf eine Produktinnovation aufmerksam geworden, die einfach aus einem käseverrückten Land wie den Niederlanden stammen muss… 🙂 Bei den Toastabags handelt sich um teflonbeschichtete Gewebe-Beutel der Firma BOSKA, in denen ein Käse-Sandwich Platz finden soll, welches dann ohne fettige Finger und Käsereste im Toaster zubereitet werden kann, und das je Beutel angeblich auch noch bis zu 50 Mal. Wir waren, um ganz ehrlich zu sein, sehr skeptisch und haben dennoch zugeschlagen und einen Satz mit drei Beuteln gekauft und über die Grenze geschmuggelt.

Zuhause angekommen haben wir uns für ein klassisches Käse-(Paprika-)Salami-Toast entschieden. Hier gesellt sich zum weichen Käse zusätzlich das Fett der warmen Salami, somit die maximale Herausforderung für die kleinen Beutelchen. Das erste kleine Problem gab es dann beim Hineinschieben des konfektionierten Toasts in den Beutel, denn die deutschen Scheiben Sandwichtoast sind deutlich dicker als die in den Niederlanden handelsüblichen tuffigen Weiß- oder „Vollkorn“-Brote. Daher muss man schon etwas nachhelfen, damit alles in die Hüllen passt. Das Einführen in unseren normalen Toaster (kein spezieller Sandwich- und oder Langschlitz-Toaster) hingegen funktionierte sehr einfach, beim Herunterdrücken bzw. Anschalten des Toasters muss man die Sandwiches zwar etwas nachführen, aber das ist kein Problem.

Das größte Problem war es, die richtige Stufe für die Bräunung zu wählen. Der erste Versuch wurde deutlich zu dunkel, weil wir davon ausgingen, dass die Beutel eher etwas Hitze reflektieren werden und daher eine zu hohe Stufe ausgewählt haben. Doch aufgrund der Dicke des Sandwiches und der Struktur des Gewebes ist es sinnvoll eine sehr geringe Stufe am Toaster auszuwählen. Das Ergebnis überzeugte uns, weder wurden die Sandwiches durch an den Taschen kondensierenden Wasserdampf weich oder matschig, noch lief Fett oder Käse aus den Taschen aus. Gewebestärke und -dichte wurden offensichtlich genau richtig gewählt, um optimale Ergebnisse bei der Zubereitung zu erhalten. Wir können die tollen Beutel bis hier hin also nur wärmstens empfehlen!

Wie viele Sachen haben aber auch die Toastabags einen Pferdefuß: die versprochene leichte Reinigung in der Spülmaschine ist nicht realisierbar. Werden die Taschen wie vorgeschlagen auf die Tellerhaltern im oberen Fach aufgezogen, werden sie genau so schnell vom Wasserdruck auch wieder davon abgestreift. Daher kamen unsere Beutel nach dem ersten Waschgang nicht annähernd sauber aus der Maschine. Von Hand sieht das Ergebnis schon besser aus, vielleicht funktioniert das Ganze auch mit einer Wäscheklammer oder Ähnlichem zum Feststecken auf den Tellerhaltern. Falls jemand von euch bereits Erfahrungen oder Anmerkungen bezüglich der Reinigung hat… bitte schreibt uns hier einen Kommentar!

Endlich: Lindt Lindor (Hello) Peanut Butter in Deutschland erhältlich

Wer Erdnussbutter-Fan ist, der freut sich über jedes gelungene neue Produkt, dass in Deutschland auf den Markt kommt und ebendiese in mehr als homöopathischen Dosen enthält. Darum mussten wir auch direkt die Supermärkte der Umgebung auf ein neue Schokoladen-Erdnussbutter-Kombination durchsuchen, auf die Lindt kürzlich in einer Anzeigen-Kampagne hinwies. Nach dem erfolgreichen Aufspüren und anschließendem Probieren sowie Vergleichen mit Restbeständen vom letzten New York Trip stand dann fest:

Lindt HELLO Peanut Butter Balls
Lindt HELLO Peanut Butter Balls

Ganz still und heimlich hat Lindt seine Lindor Peanut Butter Kugeln, die manche vielleicht schon einmal in Übersee gesehen und lieben gelernt haben, auch im Heimatmarkt in den Handel gebracht. Im Gegensatz zu den Märkten in Nordamerika sowie Australien werden sie aber nicht als Lindor Produkte vermarktet sondern in der Linie HELLO (My name is…) mit einer etwas jüngeren Zielgruppe vermarktet. Am Preis ändert das freilich nahezu nichts, allerdings ist der Preis im Handel sowie über den Lindt Onlineshop deutlich niedriger als „Grauimporte“ via ebay oder angebliche „Schnäppchen“ beispielsweise auf/bei QVC.

Damit ist es nun endlich auch uns Deutschen einfach möglich, die ausgewogene Mischung aus heller und super fein schmelzender Schokolade und der sehr cremigen, nicht zu süßen Erdnussfüllung bei jeder Gelegenheit zu genießen! Bleibt die Frage: Sind die Kugeln den Preis wert? Ja, ja und nochmal ja!

Eine Bitte unsererseits: Probiert und kauft die tollen Kugeln direkt und sorgt dafür, dass sie dauerhaft im Sortiment bleiben.

Lindt HELLO und Lindor Peanut Butter
Lindt HELLO und Lindor Peanut Butter

Keks-Stempel

Stempel-KeksIn vielen Blogs stolperte ich immer häufiger über gestempelte Kekse und war seither wirklich gespannt darauf, Keks-Stempel selber einmal auszuprobieren. Daher habe ich mich  besonders gefreut, als ich zwei Keks-Stempel von arsEdition zur Verfügung gestellt bekam.

Über Kekse, die speziell „Für Dich“ sind, freut sich doch bestimmt jeder (beispielsweise Svens Arbeitskollegen 😉 ) und so haben Sven und ich gleich einmal mit dem beiligenden Rezept (ein Keksrezept mit Marzipan im Teig) losgelegt.  Laut Anleitung soll man nun golfballgroße Kugeln aus dem Teig machen und diesen mit der Hand plätten. Der Stempel wird etwas bemehlt und dann auf den Keks gedrückt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich hier ein wenig experimentieren musste, um genau den richtigen Abdruck hinzubekommen. Ist er zu leicht, so sieht man den Druck nach dem Backen nicht mehr, ist er zu fest, so kann man den Teig aus dem Stempel kratzen 🙂 Die Mischung macht’s also.

Keks-StempelAber da die handgeplätteten Kekse ungleichförmig und zerfranst aussahen, haben wir uns für eine andere Herangehensweise entschieden. Keksteig ausrollen, runde Kekse ausstechen (der Ausstecher sollte etwas größer sein, als der Stempel), Keks-Stempel reindrücken und fertig – naja bis auf das Backen…

Das Ergebnis ist für den ersten versuch nicht verkehrt. Nur was den Teig angeht muss ich noch eine alternative finden. Aber da wird mir schon was einfallen.

Keks-StempelDer Stempel selber ist zweiteilig, so dass man den Silikonteil vom Holzgriff schnell lösen und so auch super reinigen kann.

Euch ist vielleicht aufgefallen, dass ich hier nur einen Keks-Stempel benutzt habe. Was mag wohl mit dem anderen sein? Tja, ganz einfach: der passt vom Motiv her leider noch nicht in die Jahreszeit, wird aber definitiv später im Jahr Verwendung finden und ebenfalls hier im Blog zu sehen sein 🙂

 

Tarte- und Quicheform mit herausnehmbarem Boden

Die Formen mit herausgenommenen Böden
Die Formen mit herausgenommenen Böden

Nachdem ich mit meinem Einkauf bei Aurélie schon so zufrieden war, weil die Kommunikation so reibungslos lief und ich meine Backformen wirklich schnell erhalten habe, fehlt nun also noch der eigentliche Produkttest.

In den letzten Jahren haben Sven und ich für Tartes und Quiches ausschließlich unsere Flexiform verwendet und waren eigentlich auch immer sehr zufrieden. Viele leckere Zitronentartes und herzhafte Quiches sind hier entstanden. Doch einen Nachteil hat diese Form leider: Man kann das fertige Backwerk so schlecht aus der Quicheform lösen und läuft immer Gefahr, dass man nachher mit einer zerbrochenen Tarte da sitzt. Ergo wurde meist innerhalb der Form geschnitten und dadurch leidet das Silikon.

Her musste also eine neue Form, aus der man das Backwerk gut lösen kann – am besten eine mit herausnehmbaren Boden. Für meine Quiche mit Blattspinat und Gorgonzola habe ich die runde Form eingeweiht und muss sagen: ich bin vollauf zufrieden. Bereits beim Blindbacken löst sich der Teig aus dem gewellten Rand und man befürchtet schonmal garnicht, dass irgendwas festbackt. Ich Schussel hab es beim Backen aber natürlich geschafft, etwas von der Eisahne zwischen Backform und Teig zu gießen… War ja klar. Ich befürchtete schon, dass der Boden dadurch dann doch zu viel Feuchtigkeit zieht, aber ich hatte Glück. Es war so wenig, dass sich alles nur zwischen Rahmen und Bodenplatte setzte und keinerlei Nachwirkungen hatte.

DSC_1361Lediglich das Lösen der Quiche von der Bodenplatte stellte mich vor eine kleine Herausforderung, denn schließlich ist die Platte heiß. Mit Topflappen und einer Palette konnte ich die Quiche aber unbeschadet auf einen Teller übertragen.

Die eckige Form hatte ihre Feuerprobe wenige Tage später in Form einer Erdnussbutter-Tarte zu Ehren des Geburtstags meiner Mutter. Basis war ein Keksboden, sprich kein Backen nötig. Auch diesen Kuchen haben wir problemlos aus der Form bekommen.

Mein Fazit: Beide Backformen sind wirklich super!