Hefezopf mit Mandeln

Hefezopf mit Mandeln
Hefezopf mit Mandeln

Ich genieße es, am Wochenende die Seele baumeln zu lassen und ausgiebigst mit Familie und Freunden zu frühstücken. Und da es mit Selbstgebackenem gleich doppelt so schön ist, haben wir uns kürzlich an einen Hefezopf herangewagt. Soviel vorweg: es war wesentlich einfacher als erwartet und hat unsere Frühstückstafel um Einiges bereichert. Mit etwas Butter oder Marmelade, oder vielleicht doch lieber mit etwas Käse belegt?

Nein, ich will euch nicht nur eine lange Nase machen, sondern teile selbstverständlich auch unser Rezept mit euch, so dass ihr an eurem Sonntagsfrühstück all eure Mit-Esser beglücken könnt. 🙂 Also los geht’s:

Geflochten, bepinselt und bestreut
Geflochten, bepinselt und bestreut

Zunächst das Mehl in eine große Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde formen. Nun die Hefe in der lauwarmen Milch – ca. 50 ml Milch zunächst beiseite Stellen –  mit 1 TL Zucker auflösen. Die Hefemilch in die Mulde geben und mit den Fingern vom Rand her mit einer kleinen Menge des Mehls zu breiartiger Konsistenz vermischen. Den Vorteig an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen und anschließend die restlichen Zutaten hinzugeben. Dabei ca. die Hälfte des zweiten Eigelbs mit einem Löffel abzweigen und beiseite stellen. Nun den Teig gut durchkneten und mit etwas Mehl bestäubt an einem warmen Ort zugedeckt ca. 2 bis 3 Stunden gehen lassen. Das Volumen sollte sich ungefähr verdreifacht haben.

Zunächst den Backofen auf 130° C vorheizen. Den Teig dreiteilen und zu länglichen Strängen rollen. Dabei vorsichtig arbeiten, damit nicht zu viel Luft aus dem Teig entweicht. Anschließend aus den drei Strängen einen lockeren Zopf flechten. Das verbliebene Eigelb mit einem Esslöffel Milch vermischen und den Zopf damit bestreichen. Anschließend mit Hagelzucker und Mandelblättchen bestreuen. Den Zopf nun für ca. 35 – 40 Minuten bei den voreingestellten 130°C backen.

Lasst es euch schmecken!

Der Hefezopf frisch aus dem Ofen
Der Hefezopf frisch aus dem Ofen

Kaffeeröstereien der Region, Teil 1 – Mahou Kaffeerösterei, Köln Porz

Kaffee kann etwas bewirken. Für den Einen ist es der schnelle, aufweckende Kick am Morgen, ein absolutes Muss um in den Tag zu starten. Ein Anderer genießt ihn nur in Momenten der Entspannung und Entschleunigung. Denkt dabei gerne an den letzten Urlaub, die kleine Kaffeebar auf der Ecke der Piazza, mit den zwei winzigen Tischen unter dem schattenspendenden Baum, direkt gegenüber der Kirche.

Kaffee kann spalten. Ob traditionelle French Press, bequemer Vollautomat, chromblinkende Siebträgermaschine, komfortable Kapselmaschine oder zeremonieller Handaufguss, jeder hat seine bevorzugte(n) Zubereitungsform(en). Jede dieser Formen lässt ein und denselben Kaffee ganz individuell schmecken und zur Geltung kommen. Womit wir am entscheidenden Punkt wären…

Eine Auswahl der Mahou Kaffees
Eine Auswahl der Mahou Kaffees

Kaffee ist definitiv nicht Kaffee. Das hat uns zum Glück sowohl die Welle italienischer Kaffeehaus-Kultur der 90er als auch die – von einigen verhasste – globale Ausbreitung des amerikanischen Unternehmens mit der kleinen Meerjungfrau im Logo deutlich gezeigt. Kaffeebohnen kommen aus verschiedenen Ländern, Anbaugebieten, Höhenlagen. Es sind die Samen bzw. Bohnen mehrerer Arten der Gattung Kaffeepflanze. Sie werden sehr individuell geerntet, getrocknet und fermentiert, bis sie schließlich in einem letzten Schritt zu den uns geläufigen kleinen braunen Bohnen werden.

Je später und mit je mehr handwerklicher Sorgfalt dieser letzte Schritt – die Röstung – erfolgt, desto besser schmeckt das Getränk später in unserer Tasse. Daher haben wir uns zur Aufgabe gemacht, die Menschen und ihre Geschäfte in der Region Köln/Bonn ausfindig zu machen, die selber rösten und uns etwas von ihrem Wissen über Kaffee mitgeben können.

Die Mahou Kaffeerösterei in Porz-Wahn war unsere erste Station. Von außen etwas unscheinbar, kann man hier direkt an der Bar oder an den Tischen auf dem kleinen Platz vor dem Ladenlokal zunächst einmal die unterschiedlichen Mischungen, die angeboten werden per Tasse bestellen und probieren. Aufgrund der vielen Faktoren, die bereits die Qualität und das Aroma des Rohkaffees beeinflussen können, sowie der Verfügbarkeit, sind natürlich auch über die Zeit leichte geschmackliche Unterschiede möglich. Aber genau das macht ja auch den Charme einer kleinen Rösterei aus, in der nicht täglich eine Tonne Ware verschnitten und vakuumverpackt wird.

Mahou Black Label 100% Kaffee
Mahou Black Label 100% Kaffee

Dank der sehr freundlichen und fachkundigen Beratung, haben wir anschließend für uns Freunde eingekauft, während direkt neben uns eine weitere Charge Kaffeebohnen geröstet wurde. Unsere Empfehlungen sind auf jeden Fall die Mischung No.2 für alle Spezialitäten mit Milch, wie Latte Macchiato oder Cappuccino sowie das Herbst-/Winter-Special „Black Label“ mit feinen rauchigen Noten, von dem allerdings nur nur ein Restbestand vorhanden ist. Auf jeden Fall können wir jedem aus der Region nur empfehlen, sich selbst auf den Weg zur Mahou Kaffeerösterei zu machen und die verschiedenen Mischungen und Lagenkaffees zu probieren!