Toastabags – Sandwich-Beutel

Ein Toastabag
Ein Toastabag

Während unseres Amsterdam-Trips im Oktober 2013 sind wir auf eine Produktinnovation aufmerksam geworden, die einfach aus einem käseverrückten Land wie den Niederlanden stammen muss… 🙂 Bei den Toastabags handelt sich um teflonbeschichtete Gewebe-Beutel der Firma BOSKA, in denen ein Käse-Sandwich Platz finden soll, welches dann ohne fettige Finger und Käsereste im Toaster zubereitet werden kann, und das je Beutel angeblich auch noch bis zu 50 Mal. Wir waren, um ganz ehrlich zu sein, sehr skeptisch und haben dennoch zugeschlagen und einen Satz mit drei Beuteln gekauft und über die Grenze geschmuggelt.

Zuhause angekommen haben wir uns für ein klassisches Käse-(Paprika-)Salami-Toast entschieden. Hier gesellt sich zum weichen Käse zusätzlich das Fett der warmen Salami, somit die maximale Herausforderung für die kleinen Beutelchen. Das erste kleine Problem gab es dann beim Hineinschieben des konfektionierten Toasts in den Beutel, denn die deutschen Scheiben Sandwichtoast sind deutlich dicker als die in den Niederlanden handelsüblichen tuffigen Weiß- oder „Vollkorn“-Brote. Daher muss man schon etwas nachhelfen, damit alles in die Hüllen passt. Das Einführen in unseren normalen Toaster (kein spezieller Sandwich- und oder Langschlitz-Toaster) hingegen funktionierte sehr einfach, beim Herunterdrücken bzw. Anschalten des Toasters muss man die Sandwiches zwar etwas nachführen, aber das ist kein Problem.

Das größte Problem war es, die richtige Stufe für die Bräunung zu wählen. Der erste Versuch wurde deutlich zu dunkel, weil wir davon ausgingen, dass die Beutel eher etwas Hitze reflektieren werden und daher eine zu hohe Stufe ausgewählt haben. Doch aufgrund der Dicke des Sandwiches und der Struktur des Gewebes ist es sinnvoll eine sehr geringe Stufe am Toaster auszuwählen. Das Ergebnis überzeugte uns, weder wurden die Sandwiches durch an den Taschen kondensierenden Wasserdampf weich oder matschig, noch lief Fett oder Käse aus den Taschen aus. Gewebestärke und -dichte wurden offensichtlich genau richtig gewählt, um optimale Ergebnisse bei der Zubereitung zu erhalten. Wir können die tollen Beutel bis hier hin also nur wärmstens empfehlen!

Wie viele Sachen haben aber auch die Toastabags einen Pferdefuß: die versprochene leichte Reinigung in der Spülmaschine ist nicht realisierbar. Werden die Taschen wie vorgeschlagen auf die Tellerhaltern im oberen Fach aufgezogen, werden sie genau so schnell vom Wasserdruck auch wieder davon abgestreift. Daher kamen unsere Beutel nach dem ersten Waschgang nicht annähernd sauber aus der Maschine. Von Hand sieht das Ergebnis schon besser aus, vielleicht funktioniert das Ganze auch mit einer Wäscheklammer oder Ähnlichem zum Feststecken auf den Tellerhaltern. Falls jemand von euch bereits Erfahrungen oder Anmerkungen bezüglich der Reinigung hat… bitte schreibt uns hier einen Kommentar!

Schoko-Muffins mit Frischkäsefüllung

Schoko-Muffins mit Frischkäsefüllung
Schoko-Muffins mit Frischkäsefüllung

Eine meiner liebsten Freundinnen hat mich auf den Geschmack von Schoko-Muffins mit Frischkäsefüllung gebracht und seither liebe ich diese kleinen saftig-süßen Küchlein. Nachdem nun bereits ein paar Jahre vergangen sind, seit ich sie das letzte Mal gebacken oder gar gegessen habe, wurde es wirklich mal wieder Zeit, welche zu backen.

Backofen auf 180°C vorheizen (Ober- /Unterhitze).  Weiter geht es mit der Füllung: In einer kleinen Schüssel wird der Frischkäse mit dem Vanillezucker und Zucker cremig gerührt.

In eine weitere Schüssel wird nun die Mehlmischung hergestellt. Hierzu zunächst das Mehl in die Schüssel sieben und Backpulver, Natron und Back-Kakao hinzugeben. Anschließend alles gut vermischen.

In einer weiteren Schüssel geht es nun an die nassen Zutaten: Das Ei aufschlagen und verquirlen. Anschließend braunen Zucker, das Rapsöl und die Buttermilch zugeben und alles gut vermischen. Zum Schluss die Mehlmischung unterheben und fertig ist der Teig.

Ein Viertel des Teiges auf die Muffinförmchen aufteilen. Nun jeweils einen Teelöffel der Füllung zugeben und mit dem Rest des Teiges bedecken.  Die Muffins kommen anschließend für 20 bis 25 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze in den  Backofen.

Kommentar von Mit Esser Nick:  Kurz und knapp: Muffin-tastisch! Ich hätte dann gerne noch fünf Stück mehr.

Endlich: Lindt Lindor (Hello) Peanut Butter in Deutschland erhältlich

Wer Erdnussbutter-Fan ist, der freut sich über jedes gelungene neue Produkt, dass in Deutschland auf den Markt kommt und ebendiese in mehr als homöopathischen Dosen enthält. Darum mussten wir auch direkt die Supermärkte der Umgebung auf ein neue Schokoladen-Erdnussbutter-Kombination durchsuchen, auf die Lindt kürzlich in einer Anzeigen-Kampagne hinwies. Nach dem erfolgreichen Aufspüren und anschließendem Probieren sowie Vergleichen mit Restbeständen vom letzten New York Trip stand dann fest:

Lindt HELLO Peanut Butter Balls
Lindt HELLO Peanut Butter Balls

Ganz still und heimlich hat Lindt seine Lindor Peanut Butter Kugeln, die manche vielleicht schon einmal in Übersee gesehen und lieben gelernt haben, auch im Heimatmarkt in den Handel gebracht. Im Gegensatz zu den Märkten in Nordamerika sowie Australien werden sie aber nicht als Lindor Produkte vermarktet sondern in der Linie HELLO (My name is…) mit einer etwas jüngeren Zielgruppe vermarktet. Am Preis ändert das freilich nahezu nichts, allerdings ist der Preis im Handel sowie über den Lindt Onlineshop deutlich niedriger als „Grauimporte“ via ebay oder angebliche „Schnäppchen“ beispielsweise auf/bei QVC.

Damit ist es nun endlich auch uns Deutschen einfach möglich, die ausgewogene Mischung aus heller und super fein schmelzender Schokolade und der sehr cremigen, nicht zu süßen Erdnussfüllung bei jeder Gelegenheit zu genießen! Bleibt die Frage: Sind die Kugeln den Preis wert? Ja, ja und nochmal ja!

Eine Bitte unsererseits: Probiert und kauft die tollen Kugeln direkt und sorgt dafür, dass sie dauerhaft im Sortiment bleiben.

Lindt HELLO und Lindor Peanut Butter
Lindt HELLO und Lindor Peanut Butter

Uhrmacher’s Restaurant

Uhrmacher's RestaurantIn Oberwinter am Rhein (nur wenige Kilometer südlich von Bonn) hat im Sommer 2011 Uhrmacher’s Restaurant eröffnet. In dem kleinen Fachwerkhaus mit modernem Anbau kann man seither saisonale und regionale Küche genießen. Der Gastraum ist angenehm schlicht und hell eingerichtet, die Tischdeko setzt farbliche Akzente ohne überladen zu sein.

Wir waren nun zum zweiten Mal mit unserer Familie dort essen und konnten uns über die neue Pilzkarte freuen. Neben verschiedenen Fleischgerichten finden sich auf der Karte auch Fischgerichte und mindestens ein vegetarisches Gericht. Da wir insgesamt zu siebt waren und dabei sechs verschiedene Gerichte auf den Tisch kamen, konnten wir mal wieder einen guten Überblick über die aktuellen Gerichte bekommen. Nach dem Amuse-Gueule, einer Tomatenbutter mit Brot, gab es Schnitzel vom Schwein mit Pfifferling-Rahm, frische Fettuccine mit Steinpilzen, Dorade auf einem Gemüsebett und ein Filet-Pfännchen sowie ein Kotelett vom thüringischen Duroc-Schwein, beide ebenfalls von Pfifferlingen begleitet.

Neben klassischen nichtalkoholischen Getränken mussten wir natürlich noch einen Blick auf die Weinkarte werfen, die eine kleine aber gute Auswahl an regionalen (Ahr) sowie überregionalen Rot- und Weißweinen für uns bereithielt.

Das Essen im Uhrmacher’s Restaurant war ein absoluter Genuss, insbesondere das Duroc-Schweinefleisch war außergewöhnlich schmackhaft und gut gebraten. Die Steinpilze auf den Nudeln waren perfekt gewürzt und zubereitet, eine leichte Sahnesauce rundete das Gericht ab. Die Dorade war auf den Punkt gebraten.

Drei kleine Wermutstropfen gab es aber dennoch:

Weniger ist mehr: Die Portionen bei den Hauptgerichten sind – zumindest aus meiner Sicht – zu groß, sodass man weder Vor- noch Nachspeise essen kann. Das als Zwischengang angedachte Pastagericht war für mich als Hauptspeise mehr als ausreichend.

Die Pilzkarte: hier erscheint es bei den meisten Gerichten so, dass die Pfifferlinge lediglich als Beilage fungieren. Schöner wäre es vielleicht, die Pilze hier etwas mehr hervorzuheben und je nach Gericht unterschiedlich zu verarbeiten bzw. zu würzen.

Die Wartezeit: könnte ebenfalls noch etwas optimiert werden. Neben uns waren lediglich noch vier weitere Gäste da, wofür die Wartezeit auf unser Essen wirklich sehr lang wirkte. Top war aber, dass alle Gerichte nahezu zeitgleich auf den Tisch kamen. 🙂

 

Apfel-Zimt-Tarte

Die ersten frisch geernteten Äpfel tauchen nach und nach auf dem Markt auf und da haben wir uns gleich eingedeckt und uns an ein neues Rezept herangewagt – eine Apfel-Zimt-Tarte.
Ein süß-zimtiger Tarteboden, mit fruchtig-säuerlichen Äpfeln, einem Hauch Aprikose und ein paar Pecannüssen für den richtigen Biss. Traumhaft können wir dazu nur sagen und werden die Tarte garantiert bald wieder backen!

Los geht es mit dem Zimt-Tarteboden! Zunächst haben wir 1 TL Zimt mit 150 g Butter vermischt. Anschließend kommt die Zimtbutter wieder in den Kühlschrank, um schön fest zu werden.  Aus Zimtbutter, Mehl, Puderzucker und Ei einen Teig herstellen und diesen wiederum für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen und in die Backform legen.  Dabei muss der Rand nicht allzu hoch sein, da wir keine flüssige Füllung verwenden. Den Teig mit einer Gabel einstechen und zunächst nochmal für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank.

Den Teig bei 190° C (Ober- /Unterhitze) für 15 Minuten blindbacken. Anschließend die Backerbsen entfernen, den Teig mit Ei bepinseln und weitere 5 Minuten goldgelb backen.

Für die Füllung 4 Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Diese auf den vorgebackenen Boden geben und mit Zimtzucker bestäuben. Anschließend darf die Tarte für 40 Minuten bei 150° C in den Backofen. Ist der Zucker leicht verlaufen, wird die Aprikosenkonfitüre gleichmäßig über der Tarte verteilt und die gehackten Pecannüsse darüber gestreut. Nach weiteren 15 Minuten im Backofen ist die Apfel-Zimt-Tarte fertig.

Apfel-Zimt-Tarte
Apfel-Zimt-Tarte

Das Rezept ist ehrlich gesagt eher aus der Verzweiflung heraus entstanden, da einer unserer Gäste leider nur wenig Backpulver verträgt und wir so eine Alternative komplett ohne ins Leben rufen mussten.

 

Kommentar von Mit Esser Nick:  Ein kleines Stück mit viel Geschmack: Die Äpfel waren ganz klar der Höhepunkt. Einfach lecker und hübsch dazu!

Kommentar von Mit Esser Sophie: Der Zimt-Boden ist einfach grandios.

Keks-Stempel

Stempel-KeksIn vielen Blogs stolperte ich immer häufiger über gestempelte Kekse und war seither wirklich gespannt darauf, Keks-Stempel selber einmal auszuprobieren. Daher habe ich mich  besonders gefreut, als ich zwei Keks-Stempel von arsEdition zur Verfügung gestellt bekam.

Über Kekse, die speziell „Für Dich“ sind, freut sich doch bestimmt jeder (beispielsweise Svens Arbeitskollegen 😉 ) und so haben Sven und ich gleich einmal mit dem beiligenden Rezept (ein Keksrezept mit Marzipan im Teig) losgelegt.  Laut Anleitung soll man nun golfballgroße Kugeln aus dem Teig machen und diesen mit der Hand plätten. Der Stempel wird etwas bemehlt und dann auf den Keks gedrückt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich hier ein wenig experimentieren musste, um genau den richtigen Abdruck hinzubekommen. Ist er zu leicht, so sieht man den Druck nach dem Backen nicht mehr, ist er zu fest, so kann man den Teig aus dem Stempel kratzen 🙂 Die Mischung macht’s also.

Keks-StempelAber da die handgeplätteten Kekse ungleichförmig und zerfranst aussahen, haben wir uns für eine andere Herangehensweise entschieden. Keksteig ausrollen, runde Kekse ausstechen (der Ausstecher sollte etwas größer sein, als der Stempel), Keks-Stempel reindrücken und fertig – naja bis auf das Backen…

Das Ergebnis ist für den ersten versuch nicht verkehrt. Nur was den Teig angeht muss ich noch eine alternative finden. Aber da wird mir schon was einfallen.

Keks-StempelDer Stempel selber ist zweiteilig, so dass man den Silikonteil vom Holzgriff schnell lösen und so auch super reinigen kann.

Euch ist vielleicht aufgefallen, dass ich hier nur einen Keks-Stempel benutzt habe. Was mag wohl mit dem anderen sein? Tja, ganz einfach: der passt vom Motiv her leider noch nicht in die Jahreszeit, wird aber definitiv später im Jahr Verwendung finden und ebenfalls hier im Blog zu sehen sein 🙂

 

Apfel-Ingwer-Kuchen

Apfel-Ingwer-KuchenMit dem Start der Apfelsaison wird auch in der Mit Esser Küche fleißig mit Äpfeln gebacken. Diesmal haben wir aus Äpfeln, Ingwer und Walnüssen einen wunderbaren Apfel-Ingwer-Kuchen gezaubert, der einen wunderbar herbstlichen Duft durch unsere Küche verströmt.

Und so geht’s:
Backofen auf 170° C Umluft vorheizen.
Zunächst den Ingwer fein Würfeln und die Walnüsse halbieren (nicht zu fein schneiden, da sie dem Kuchen den nötigen Biss verleihen). Mehl und Backpulver vermischen und Ingwer und Walnüsse zugeben.

Im nächsten Schritt solltet ihr zunächst Butter und Zucker schaumig rühren und anschließend nach und nach die Milch (lauwarm) sowie die Eier hinzugeben.

Die Äpfel schälen, entkernen und würfeln (je nachdem ob ihr lieber größere oder kleinere Stückchen im Kuchen haben möchtet). Die Apfelstückchen werden zunächst der Mehlmischung zugefügt.

Mehlmischung nach und nach mit einem Kochlöffel unter die feuchten Zutaten heben, bis sich alles gut verbunden hat. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 170° C 45 Minuten backen.

Apfel-Ingwer-Kuchen mit RumglasurNach dem Backen den Apfel-Ingwer-Kuchen zunächst ca. 15 Minuten auskühlen lassen, bevor ihr ihm mit Zuckerguss den letzten Schliff verleiht. Dazu lediglich den Rum und den Zucker gut verrühren und den Guss über den warmen Kuchen geben.

Besonders lecker schmeckt der Apfel-Ingwer-Kuchen mit einem Chai-Tee.