Selbstgemachte Pasta

DSC_1335Pasta kaufen ist nicht schwer – selber machen aber auch nicht, wie ich am vergangenen Wochenende selbst erfahren durfte. Nach nunmehr 2 Jahren, in denen ich unter einem Dach mit einer Nudelmaschine wohne – und ich meine damit definitiv nicht Sven – haben wir endlich einmal selbst Pasta gemacht 😉

Los geht es – oh Wunder – mit dem Teig und einer Zutat, die ich bisher noch nicht verwendet habe. Aber es gibt fĂŒr alles ja ein erstes Mal:  Semola di grano duro rimacinato – ein fein gemahlener Hartweizengrieß, den es in jedem gut sortierten Supermarkt, sonst aber auch online zu kaufen gibt.

Alle Zutaten mit dem Knethaken der KĂŒchenmaschine (oder auch mit den HĂ€nden) zu einem Teig verarbeitet, bis dieser glatt, glĂ€nzend und elastisch ist.  Das Kneten sollte nicht kĂŒrzer als 8 Minuten dauern. Anschließend gönnen wir dem Teig eine Erholungspause von einer Stunde bei Raumtemperatur, damit sich die kleinen Grießkörnchen vollsaugen können. Wenn der Teig schön entspannt, geschmeidig und weich ist, kann er weiterverarbeitet werden. Ihr könnt den Teig natĂŒrlich auch einen Tag zuvor herstellen und in Klarsichtfolie gewickelt ĂŒbernacht in den KĂŒhlschrank legen. Dann sollte er aber mindestens eine Stunde vor der Verarbeitung aus dem KĂŒhlschrank geholt werden.

Aus dem Teigklumpen sollen nun aber schöne Nudeln werden, sprich es geht weiter mit dem Ausrollen. Hierzu haben wir dann endlich unsere Nudelmaschine in Betrieb genommen. ZunĂ€chst wird der Teig portionsweise flach ausgerollt. Dabei fangen wir zunĂ€chst bei Stufe 1 an und arbeiten uns bis zu unserer WunschdĂŒnne hervor. Wir haben dieses Wochenende zwei verschiedene gemacht:

  • Bandnudeln (Stufe 7)
  • Spaghetti (Stufe 5)

Wichtig: die Nudeln sollten grundsĂ€tzlich immer gut „semoliert“ werden, damit sie nicht aneinanderkleben.

Die Nudeln werden anschließend in ausreichend Salzwasser (sollte geschmacklich an Meerwasser erinnern) al dente gekocht – dabei bedenken, dass frische Nudeln deutlich kĂŒrzer gekocht werden mĂŒssen 🙂

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