Dulce de leche-Zimt-Kuchen

Ein Stück Dulce de leche-Zimt-Kuchen
Ein Stück Dulce de leche-Zimt-Kuchen

Manchmal kommen einem Rezeptideen förmlich im Schlaf zugeflogen. Genau so ging es mir mit diesem Rezept, das mir im Andalusien-Urlaub in den Sinn gekommen ist. Mitten in der Nacht bat ich Sven, mich am nächsten Tag an einen Kuchen mit Zimt und Dulce de leche zu erinnern, damit es ja nicht in Vergessenheit gerät. Jetzt, wo wir wieder Zuhause angekommen sind, haben wir es gleich einmal ausprobiert.

Schritt 1: Dulce de leche
Um eine schöne karamellige Milchcreme herzustellen, benötigt man nicht sonderlich viel. Eine Dose Milchmädchen in ein Marmeladenglas umfüllen und im Schnellkochtopf eine gute halbe Stunde kochen, bis diese eine schöne karamellbraune Farbe hat. Anschließend die Masse einmal gut durchrühren bis eine Creme entstanden ist und fertig ist unsere Dulce de leche.

Schritt 2: Zimtmilch
Um gleich von zwei Seiten ein Zimtaroma an den Kuchen zu bekommen, haben wir unsere Milch aromatisiert und mit einer Zimtstange aufgekocht. Anschließend muss die Milch wieder gut abkühlen. Die Zimtstange kann bis zur weiteren Verwendung der Milch darin bleiben.

Schritt 3: Dulce de leche-Zimt-Kuchen
Jetzt geht es endlich an den Kuchen. Basis hierfür ist ein einfaches Marmorkuchenrezept, das wir regelmäßig auch als Basis für unsere Muffins verwenden.
Backofen auf 180° C Umluft vorheizen. Zunächst die Butter cremig rühren und nach und nach Zimtzucker, Vanilleextrakt, Zitronenschale, Salz und die 2 Eier zugeben. Alles so lange gut verrühren, bis sich der Zimtzucker aufgelöst hat.
In einer separaten Schüssel Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen. Nun die Zimtstange aus der Milch entnehmen und zur Eimasse abwechselnd die Mehlmischung und etwas Milch geben und so lange vermengen, bis ein schöner Teig entstanden ist.

Dulce de leche-Zimt-Kuchen in der Form
Dulce de leche-Zimt-Kuchen in der Form

Die Backform gut ausfetten und mit Semmelbröseln bestreuen, so dass nichts anbackt. Zunächst eine kleine Menge des Teiges in die Backform geben und anschließend eine erste Schicht Dulce de leche mit einem Teelöffel darüber geben. Bei der Menge kommt es natürlich dann ganz auf den persönlichen Geschmack an. Wir haben hier erstmal etwas vorsichtiger portioniert. Mit dem Teig und der Dulce de leche weiter so verfahren, bis der Teig komplett verbraucht ist. Gegebenenfalls noch mit einer Gabel den Teig etwas durchfahren, um die Dulce de leche besser zu verteilen.

Jetzt kann der Dulce de leche-Zimt-Kuchen für 40 Minuten bei 160° C Umluft in den vorgeheizten Backofen. Anschließend den Kuchen etwas auskühlen lassen, bevor er aus der Form gelöst wird.
Vor dem Servieren noch gut mit Puderzucker bestäuben und dann einfach nur noch genießen 🙂

Der Kuchen vor dem Anschneiden
Der Kuchen vor dem Anschneiden

Gut, dass wir die Idee des Dulce de leche-Zimt-Kuchens direkt notiert haben. Die Idee, die wir tief in der Nacht hatten, hat uns wirklich einen leckeren und nicht zu süßen Kuchen beschert, den wir garantiert wieder backen werden. Fragt sich nur, was wir mit der restlichen Dulce de leche machen werden… Ein paar Ideen haben wir schon 😉

Weihnachtskuchen im Glas

WeihnachtskuchenAlle Jahre wieder backe ich Weihnachtskuchen im Glas, weil sich diese wunderbar verschenken lassen und beim Öffnen ein wunderbar weihnachtlichen Duft verströmen.

Zunächst vier Gläser á 0,5 l einfetten und mit Paniermehl bestäuben, damit sich die Kuchen später gut lösen lassen. Backofen auf 180° C vorheizen.

Mehl und Backpulver mischen. Butter erwärmen und schaumig rühren. Anschließend Eier, Zucker und Vanillezucker zugeben. Nun abwechselnd Mehl und Milch zugeben. Zum Schluss noch Kakao,  Gewürze, Nüsse und Schokoladentropfen zugeben.

Weihnachtskuchen im GlasDen Teig in die Gläser einfüllen und ca 45 Minuten backen. Die Gläser sofort verschließen, wenn diese aus dem Backofen kommen.

Die abgekühlten Gläser nach Lust und Laune verzieren und an liebe Freunde und Familie verschenken.

Tipp: Der Teig eignet sich nicht nur für Weihnachtskuchen im Glas sondern kann auch hervorragend verwendet werden, um Muffins daraus zu backen. Hier reduziert sich natürlich die Backzeit 😉

Apfel-Zimt-Tarte

Die ersten frisch geernteten Äpfel tauchen nach und nach auf dem Markt auf und da haben wir uns gleich eingedeckt und uns an ein neues Rezept herangewagt – eine Apfel-Zimt-Tarte.
Ein süß-zimtiger Tarteboden, mit fruchtig-säuerlichen Äpfeln, einem Hauch Aprikose und ein paar Pecannüssen für den richtigen Biss. Traumhaft können wir dazu nur sagen und werden die Tarte garantiert bald wieder backen!

Los geht es mit dem Zimt-Tarteboden! Zunächst haben wir 1 TL Zimt mit 150 g Butter vermischt. Anschließend kommt die Zimtbutter wieder in den Kühlschrank, um schön fest zu werden.  Aus Zimtbutter, Mehl, Puderzucker und Ei einen Teig herstellen und diesen wiederum für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen und in die Backform legen.  Dabei muss der Rand nicht allzu hoch sein, da wir keine flüssige Füllung verwenden. Den Teig mit einer Gabel einstechen und zunächst nochmal für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank.

Den Teig bei 190° C (Ober- /Unterhitze) für 15 Minuten blindbacken. Anschließend die Backerbsen entfernen, den Teig mit Ei bepinseln und weitere 5 Minuten goldgelb backen.

Für die Füllung 4 Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Diese auf den vorgebackenen Boden geben und mit Zimtzucker bestäuben. Anschließend darf die Tarte für 40 Minuten bei 150° C in den Backofen. Ist der Zucker leicht verlaufen, wird die Aprikosenkonfitüre gleichmäßig über der Tarte verteilt und die gehackten Pecannüsse darüber gestreut. Nach weiteren 15 Minuten im Backofen ist die Apfel-Zimt-Tarte fertig.

Apfel-Zimt-Tarte
Apfel-Zimt-Tarte

Das Rezept ist ehrlich gesagt eher aus der Verzweiflung heraus entstanden, da einer unserer Gäste leider nur wenig Backpulver verträgt und wir so eine Alternative komplett ohne ins Leben rufen mussten.

 

Kommentar von Mit Esser Nick:  Ein kleines Stück mit viel Geschmack: Die Äpfel waren ganz klar der Höhepunkt. Einfach lecker und hübsch dazu!

Kommentar von Mit Esser Sophie: Der Zimt-Boden ist einfach grandios.

Zitronenkuchen

Da unsere liebe Christa kaum an einem Starbucks vorbeigehen kann, ohne dort zum Kaffee ein Stückchen Zitronenkuchen zu naschen, habe ich mich mal in den Tiefen des Internets vergraben und geschaut, ob man dort nicht ein Rezept für einen Zitronenkuchen findet, der an Starbucks herankommt. Meine Backbücher enthalten zwar auch Rezepte, doch irgendwie trau ich mich noch nicht an einen Kuchen, der nach dem Backen mit Zitronensaft und Zucker aufgespritzt wird. „Zitronenkuchen“ weiterlesen

Kaffee-Torte im Glas

DSC_1297Post aus meiner Küche geht in die heiße Runde und bevor ich das Päckchen für meine Tauschpartnerin befülle, gilt es noch ein paar Rezepte auszuprobieren – gut, dass ich an meinem Geburtstag ein paar Mit-Esser am Kaffeetisch erwarten kann. Passend zu diesem wunderbaren Wetter gibt es dann eine (oder auch zwei) Kaffee-Torte im Glas. „Kaffee-Torte im Glas“ weiterlesen

Schoko-Bananen-Brot

DSC_1300Um das Paket für meine Tauschpartnerin weiter zu füllen, habe ich mich als nächstes einer gemeinsamen Vorliebe gewidmet: Schokolade, Brot, Obst – ok, das sind gleich drei gemeinsame Vorlieben. Ich dachte mir: würfeln wir doch mal alles zusammen und schauen, was dabei herauskommt… Recherchen ergaben dann dieses wunderbare Schoko-Bananen-Brot. „Schoko-Bananen-Brot“ weiterlesen