Madeleines

Madeleines
Madeleines

Von dem Geburtstags-Gutschein meiner Kollegen habe ich mir eine Madeleine-Form (samt Backbuch) gekauft. Madeleines sind wunderbare, kleine französische Gebäck-Häppchen, sehr fein und saftig, die perfekt zum Kaffee oder auch einfach so zwischendurch schmecken. Endlich hab ich auch eine eigene Rezeptur dafür gefunden, so dass auch meine Kollegen sehen konnten, dass ihr Geschenk wirklich gut investiert wurde. 😀

Zunächst die Butter in einem Topf schmelzen und Honig sowie Vanilleextrakt hinzu geben. Die Mischung anschließend auskühlen lassen. Eiweiß mit dem Puderzucker gemeinsam aufschlagen. Hier etwas Geduld aufbringen, da es schon mind. 5 – 8 Minuten dauert, bis der Eischnee die richtige Konsistenz hat.

In einer separaten Schüssel Mehl, Mandelmehl, Backpulver, Zitronenabrieb und Gewürze vermischen. Anschließend immer abwechselnd etwas von der Mehlmischung und etwas von der Buttermischung zur Eiweißmasse geben, bis sich alles zu einem schönen glatten Teig verbunden hat. Dieser muss nun für mindestens 1 Stunde, besser über Nacht im Kühlschrank ruhen.

Ofen auf 200 ° C Umluft vorheizen. Währenddessen sollten die Madeleine-Formen mit Butter oder Backtrennspray gefettet werden, damit die Madeleines nachher nicht in der Form kleben bleiben. Die Form nun zu 2/3 füllen und für 5 bis 8 Minuten bei 200 ° C backen. Anschließend dann auf 180 ° C runter drehen und weitere 3 bis 4 Minuten backen. Die Madeleines werden schön golden am Rand, sollten aber weiterhin schön nachgeben.

Die Madeleines sofort aus der Form nehmen und auskühlen lassen. Vor dem Servieren können die Madeleines noch mit Puderzucker bestäubt oder mit Zuckerguss glasiert werden. Anschließend nur noch genießen.
Und was sagen meine Kollegen dazu?

Super saftig, einfach nur schlotzig! 🙂

Rugelach

Rugelachs_2Nachdem ich bei unserem letzten New York Aufenthalt das erste Mal in meinem Leben Rugelach gegessen habe, wollten Sven und ich diese einmal selbst backen und fanden in einem unserer Lieblingsbackbüchern „i love cinnamon rolls“ von Judith Fertig ein schönes Grundrezept, welches wir unseren Wünschen entsprechend angepasst haben.

Bei Rugelach handelt es sich um ein traditionell jüdisches Gebäck, welches in kleine Hörnchen gerollt wird. Füllungen können hier ganz verschieden sein, basieren jedoch meist auf Zimt, Walnüssen und Rosinen. Wir haben uns hier für eine etwas fruchtigere Variante entschieden und noch etwas Aprikosenkonfitüre hinzugegeben.

In einer Schüssel Milch,  Sour Cream, Butter, Zucker und Salz vermischen und erwärmen. Anschließend die Eier verquirlen.  Mehl und Hefe in eine große Schüssel geben und die flüssigen Zutaten zugeben und alles gut 5 Minuten zu einem glatten Teig vermischen. Anschließend den Teig gut durchkneten. Nun muss der Teig abgedeckt in einer geölten Schüssel für 45 – 60 Minuten an einem warmen Platz gehen.

Backofen auf 175° C (ober-/Unterhitze) vorheizen.

Der Teig wirdzunächst geviertelt und jede Teigportion kreisrund ausgerollt. Jeder Teigkreis wird nun in 16 Stücke geschnitten.

Zunächst werden Zucker, Zimt und Walnüsse in einer Schüssel vermengt. Die einzelnen Teigstücke werden nun mit Konfitüre bestrichen und mit der Zucker-Mischung besprenkelt. Anschließend die Teigstücke aufrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Die Rugelach vor dem Backen noch mit einer Mischung aus verquirltem Ei und einem EL Wasser bestreichen. Ist noch etwas von der Füllung übrig, kann diese nun über die Rugelach gesprenkelt werden.

Die Rugelach werden nun für ca. 15 Minuten gebacken und können auch gerne noch warm gegessen werden.

Rugelachs_3