Börek-Röllchen mit Spinat und Feta

Befüllen der Börek mit der Spinat-Käse-Mischung
Befüllen der Börek mit der Spinat-Käse-Mischung

Börek-Röllchen sind wunderbares Partyfood, da man sie ganz einfach mit den Fingern essen kann und sie dazu noch super schmecken. Für eine kleine Feier haben wir uns für die vegetarische Variante mit Blattspinat und Feta entschieden.

Wir starten zunächst mit der Füllung: In einem Topf werden die fein gehackten Zwiebeln und der Knoblauch in etwas Olivenöl angeschwitzt. Anschließend wird der Spinat hinzugegeben. Wird hier tiefgekühlter Spinat verwendet, sollte dieser vorab aufgetaut und ausgewrungen werden. Der Spinat wird nun mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gut gewürzt und darf zunächst wieder abkühlen. In der Zwischenzeit wird der Feta in feine Würfel geschnitten, die dem abgekühlten Spinat zugegeben werden.

Backofen schon mal auf 180° C Umluft vorheizen. Weiter geht es mit den Yufka-Blättern. Wir haben insgesamt 4 Lagen genommen, welche wir mit zerlassener Butter bestrichen und anschließend übereinander gelegt haben. Alternativ kann man hier auch auf dünn ausgerollten Blätterteig zurückgreifen, doch Yufka entspricht hier der traditionellen Variante.

Börek mit Spinat und Feta frisch aus dem Ofen
Börek mit Spinat und Feta frisch aus dem Ofen

Auf die Yufka-Blätter wird nun die Spinatmischung aufgetragen und der Teig ein wenig eingerollt. Dabei sollte der Teig nicht zu stramm gerollt werden, damit dieser beim Backen nicht aufreißt. Die fertigen Röllchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit etwas Butter und Quirlei anpinseln und Sesam, Schwarzkümmel sowie etwas Salz drüberstreuen.

Die Röllchen werden ca. 10-12 Minuten auf oberer Schiene gebacken, bis sie goldbraun sind. Anschließend heißt es: genießen!

Börek mit Spinat und Feta im Anschnitt
Börek mit Spinat und Feta im Anschnitt

Quiche mit Blattspinat und Gorgonzola

Nachdem ich nun meine neue Quicheform von Aurélie habe, war es doch wirklich einmal an der Zeit, endlich mal wieder eine Quiche zu backen. Denn sind wir doch mal ehrlich: eigentlich geht es ganz einfach und ist so vielfältig. Man kann schließlich alles hineingeben, was man mag.

Quicheteig: Wie üblich habe ich zunächst einen Teig aus Mehl, Butter, einem Ei und etwas Salz gemacht und diesen ein Weilchen in Klarsichtfolie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen. Diesmal habe ich weder Kräuter noch Käse mit in den Teig gegeben.

Der Teig wird zwischen zwei Lagen Backpapier ausgerollt, auf die Tarteform übertragen, mit einer Gabel eingepiekst und nach einer kurzen Ruhezeit im Kühlschrank für 15 Minuten bei 190° C blindgebacken. Anschließend werden die Backerbsen und das Backpapier entfernt und der Boden mit Quirlei eingestrichen. Weitere 5 Minuten im Backofen sorgen dafür, dass der Boden schön goldgelb wird.

Für die Füllung habe ich diesmal auf ein „Fertigprodukt“ zurückgegriffen: den guten alten Blattspinat, welchen es in der Tiefkühlung auch bereits gemischt mit Gorgonzola gibt. Keine Angst, Gorgonzola mag etwas streng riechen und viele haben auch etwas Bedenken wegen des Geschmacks, aber der kommt in der fertigen Quiche nicht penetrant zum Tragen! Die Spinatmischung also auftauen und auf dem Quicheboden verteilen. 3 Eier und 200 ml Sahne vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Dann kann die Eisahne auch schon über den Spinat gegossen werden. Das Ganze wandert dann für 30 Minuten bei 150° C in den Backofen und kann dann direkt genossen werden.

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