Apfel-Streusel-Muffin

Apfel-Streusel-Muffin mit Glasur
Apfel-Streusel-Muffin mit Glasur

Aktuell sind wir jedes Wochenende bei meiner Oma zum Kaffee. Meist haben wir einfach aus Zeitgründen in der Konditorei unseres Vertrauens Halt gemacht und dort Kuchenvariationen gekauft. Aber es geht doch nichts über Selbstgebackenes. Da meine Oma Apfelkuchen wahnsinnig gerne mag, haben wir kürzlich ein paar Apfel-Streusel-Muffins gemacht. Auch wenn Muffins von der Form her für eine Dame von 93 Jahren vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig sind, so haben sie ihr doch sehr sehr gut geschmeckt 🙂

Die Streusel:
In einer Schüssel Zucker, Zimt und die geschmolzene Butter vermischen. Anschließend das Mehl nach und nach einarbeiten, bis eine dicke und krümelige Masse entstanden ist.
Nun den Backofen auf 220°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Der Teig:
Butter in der Küchenmaschine schaumig rühren und anschließend Zucker zugeben und mindestens 2 Minuten vermischen. Eier, Joghurt und Vanilleextrakt zugeben und 1 Minute auf höchster Stufe aufschlagen, anschließend auf mittlere Geschwindigkeit zurückdrehen..
Weiter geht es mit den trockenen Zutaten: Mehl, Backpulver, Backing Soda, Zimt und Salz vermengen. Die feuchten Zutaten zugeben und vorsichtig unterheben. Anschließend noch die Milch zugeben.
Die Äpfel (wir haben Booskop und Elstar gemischt) schälen, entkernen, fein würfeln und unter die Muffin-Mischung geben.

Muffinblech mit Apfel-Streusel-Muffins
Muffinblech mit Apfel-Streusel-Muffins

Anschließend den Muffinteig in Muffinförmchen geben und die Streusel gleichmäßig darauf verteilen. Ab geht es in den Backofen. Nach 5 Minuen die Temperatur auf 175° C reduzieren und weitere 15 Minuten backen.

Der Guss:
Puderzucker, Sahne und Vanilleextrakt vermischen, bis ein dickflüssiger Guss entsteht. Sollte er noch nicht gut zu verarbeiten sein helfen ein paar Tropfen warmes Wasser. Dann über die noch leicht warmen Muffins träufeln.

Und nach dem Guss kommt der Genuss –  Am besten noch leicht warm zu einer Tasse Kaffee. 🙂

Apfel-Birnen-Nuss Crumble

Apfel-Birnen-Nuss-Crumble frisch aus dem Ofen
Apfel-Birnen-Nuss Crumble frisch aus dem Ofen

Am Wochenende waren wir mal wieder beim Apfelbauern unseres Vertrauens. Wenn man einen solchen direkt in der Region hat, sollte man auch da einkaufen – so zumindest unsere Meinung. Beim Probieren der derzeit noch verfügbaren lagerfähigen Sorten ist uns direkt der Gedanke an diesen Nachtisch gekommen, den wir bislang „nur“ mit Äpfeln hergestellt haben. Aber die Kombination aus Vereinsdechantsbirne und dem kleinen Apfel Rubinette schmeckt schon roh so verlockend, dass wir nicht lange mit der Zubereitung warten konnten.

Zunächst bereiten wir den Streusel-Belag vor. Hierzu werden die Nüsse grob gemahlen oder gehäckselt. Anschließend mit dem Mehl, den Haferflocken, dem Zucker und den Gewürzen vermengen. Das Fett in einem Topf oder in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen und dann mit den trockenen Zutaten vermengen. Das geht mit den Händen am Besten. Die Masse wird nun im Kühlschrank zwischengeparkt, damit das Fett und damit die Streusel wieder etwas fester werden können.

In der Zwischenzeit die Zitrone heiß waschen und abreiben, anschließend den Saft auspressen. Dann werden die Äpfel und Birnen geschält, entkernt und in größere Würfel geschnitten. Sofort den Zitronensaft sowie den Abrieb der Schale hinzugeben und durchmengen, damit die Äpfel nicht zu bräunlich werden. Abschließend noch das Mehl, Vanille, Zucker und Zimt hinzugeben und gut vermengen.

Als untere Schicht die Fruchtfüllung in die Auflaufform geben und mit den Streuseln bedecken. Dann kommt die Form in den auf 180°C vorgeheizten Ofen. Die ersten 35 Minuten mit einem Deckel aus Alufolie bedecken, damit die Streusel nicht zu schnell Farbe bekommen. Dann die Folie entfernen und noch einmal 20 Minuten fertig backen. Das Obst sollte weich aber nicht musig sein und herrlich intensiv duften. Nach einer kurzen Abkühlphase kann er dann auch schon gegessen werden.

PS: Der Crumble freut sich auch über eine Kugel Vanilleeis an seiner Seite… 😉

Apfel-Birnen-Nuss-Crumble
Apfel-Birnen-Nuss Crumble

Apfelstrudel in der thailändischen Provinz

Viele kulinarische Gelüste auf europäische Küche können einen plagen, wenn man bereits mehrere Jahre als Farang, also „Fremder“, mit seiner Familie in Thailand lebt. Ganz überraschend kam der Wunsch meines Bruders also nicht – nachdem sämtliches Weihnachtsgebäck vernichtet war – einen leckerer Apfelstrudel aufgetischt zu bekommen.

Trotz der Tatsache, dass der Apfel ursprünglich aus (Vorder-)Asien stammt und eine enorme Sortenvielfalt besaß, werden in Thailand neben dem säuerlichen, aber weitestgehend geschmackfreien Granny Smith überwiegend süße Äpfel angeboten. Die klassischen, zum Backen geeigneten „alten“ Züchtungen wie Cox Orange und Boskoop oder einen Elstar gibt es hier nicht. Aus diesem Grund führte mein erster Weg in diverse Supermärkte und auf den Wochenmarkt (Talat). Ich kaufte alle verfügbaren Apfelsorten und probierte diese erstmal roh, dann gekocht. Dabei kam heraus, dass neben dem chinesischen Fuji nur noch der Royal Gala gut geeignet war. Beide haben zwar nicht viel Säure, werden aber beim Dünsten langsam weich, sodass sie sich zum Backen eignen.

Apfelstrudel, frisch aus dem Ofen
Apfelstrudel, frisch aus dem Ofen

Der zweite Schritt war dann die Auswahl des Teiges. Einen klassischen Strudelteig hätte ich hier gut herstellen können, mein Bruder wollte aber einen Blätterteig. Da es nahezu unmöglich ist, bei 37 Grad in der Küche längere Zeit mit kalter Butter zu arbeiten, musste ich auch hier etwas suchen. Nach ein oder zwei vergeblichen Anläufen fand ich im spezialisierten Backbedarf eine Packung Puff Pastry.

Die nächste Hürde stellte der einflammige Gas-Backofen in der Küche meines Bruders dar. Es bedurfte einiger Tricks, dass der Strudel nicht unten anbrannte und auf der Oberseite leichenblass blieb. Das ist mir sehr gut gelungen, wie ich finde… 🙂

Nun noch zur Zubereitung: Die Äpfel habe ich geschält und gewürfelt und mit dem Saft der Zitrone beträufeln. Anschließend mit Zimt und Zucker bissfest dünsten, dann die gestiftelten Mandeln unterheben. Die Apfelmasse abkühlen lassen. Da ich keinen bereits ausgewalzten Blätterteig bekommen konnte, musste ich meinen in der Zwischenzeit erst einmal ausrollen. Wer bereits gerollten Teig bekommt, verwendet natürlich gerne diesen. Das mittlere Drittel, wo die Äpfel platziert werden sollen, mit Panko bzw. Paniermehl bestreuen. Die abgekühlte Apfelmasse auflegen, dann den Blätterteig von beiden Seiten überlappend schließen und quer einschneiden.

Milch und Eigelb verquirlen und die Oberseite des Strudeln damit flächig bestreichen. Den Strudel im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten goldbraun backen. Aber Achtung: jeder Backofen ist anders, Temperatur und Bräunung bitte gelegentlich prüfen. Nach dem Abkühlen den Strudel reichlich mit Puderzucker bestreuen.

Meine thailändische Familie war vom Ergebnis begeistert und hat den Strudel zusammen mit einer selbstgemachten Vanillesoße ruckzuck verspeist.

Apfelstrudel im Anschnitt
Apfelstrudel im Anschnitt

Apfel-Walnuss-Muffins

Apfel-Walnuss-MuffinsWir alle drei lieben Äpfel, Zimt und Walnüsse. Daher können wir euch auch unser Rezept für Apfel-Walnuss-Muffins nicht vorenthalten – zumal unsere Küche gerade sehr lecker danach riecht 🙂

Zunächst den Backofen auf 180° C vorheizen.

Wie für Muffins üblich starten wir mit den Trockenen Zutaten und vermengen Mehl, Vollkornmehl, Backpulver und Natron in einer Schüssel.

Walnusskerne grob hacken – sie sorgen für den nötigen Biss im Muffin. Die Äpfel waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Anschließend in kleine Würfel schneiden und mit dem Zimt vermengen.

Apfel-Walnuss-Muffins vor dem BackenWeiter geht es mit den feuchten Zutaten: In einer Schüssel Ei mit Zucker, Vanilleextrakt, Buttermilch, und Öl verrühren. Die Mehlmischung zugeben, Apfelwürfel und Walnüsse ebenfalls zugeben und alles zu einem Muffinteig vermengen. Muffinteig sollte nicht zu sehr verknetet werden, da er durch das lockere Vermischen der Zutaten seine Fluffigkeit bekommt.

Den Teig in ein mit Muffinförmchen besetztes Muffinblech geben. Da wir noch etwas Karamell-Zimt-Zucker hatten, haben wir die Muffins vor dem Backen noch ein wenig damit bestreut. Anschließend werden die Muffins im Backofen 35 Minuten goldbraun gebacken.

Und nicht zu vergessen: Apfel-Walnuss-Muffins mit guten Freunden genießen 🙂

Apfel-Walnuss-Muffins im Anschnitt

Apfel-Zimt-Tarte

Die ersten frisch geernteten Äpfel tauchen nach und nach auf dem Markt auf und da haben wir uns gleich eingedeckt und uns an ein neues Rezept herangewagt – eine Apfel-Zimt-Tarte.
Ein süß-zimtiger Tarteboden, mit fruchtig-säuerlichen Äpfeln, einem Hauch Aprikose und ein paar Pecannüssen für den richtigen Biss. Traumhaft können wir dazu nur sagen und werden die Tarte garantiert bald wieder backen!

Los geht es mit dem Zimt-Tarteboden! Zunächst haben wir 1 TL Zimt mit 150 g Butter vermischt. Anschließend kommt die Zimtbutter wieder in den Kühlschrank, um schön fest zu werden.  Aus Zimtbutter, Mehl, Puderzucker und Ei einen Teig herstellen und diesen wiederum für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen und in die Backform legen.  Dabei muss der Rand nicht allzu hoch sein, da wir keine flüssige Füllung verwenden. Den Teig mit einer Gabel einstechen und zunächst nochmal für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank.

Den Teig bei 190° C (Ober- /Unterhitze) für 15 Minuten blindbacken. Anschließend die Backerbsen entfernen, den Teig mit Ei bepinseln und weitere 5 Minuten goldgelb backen.

Für die Füllung 4 Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Diese auf den vorgebackenen Boden geben und mit Zimtzucker bestäuben. Anschließend darf die Tarte für 40 Minuten bei 150° C in den Backofen. Ist der Zucker leicht verlaufen, wird die Aprikosenkonfitüre gleichmäßig über der Tarte verteilt und die gehackten Pecannüsse darüber gestreut. Nach weiteren 15 Minuten im Backofen ist die Apfel-Zimt-Tarte fertig.

Apfel-Zimt-Tarte
Apfel-Zimt-Tarte

Das Rezept ist ehrlich gesagt eher aus der Verzweiflung heraus entstanden, da einer unserer Gäste leider nur wenig Backpulver verträgt und wir so eine Alternative komplett ohne ins Leben rufen mussten.

 

Kommentar von Mit Esser Nick:  Ein kleines Stück mit viel Geschmack: Die Äpfel waren ganz klar der Höhepunkt. Einfach lecker und hübsch dazu!

Kommentar von Mit Esser Sophie: Der Zimt-Boden ist einfach grandios.

Apfel-Ingwer-Kuchen

Apfel-Ingwer-KuchenMit dem Start der Apfelsaison wird auch in der Mit Esser Küche fleißig mit Äpfeln gebacken. Diesmal haben wir aus Äpfeln, Ingwer und Walnüssen einen wunderbaren Apfel-Ingwer-Kuchen gezaubert, der einen wunderbar herbstlichen Duft durch unsere Küche verströmt.

Und so geht’s:
Backofen auf 170° C Umluft vorheizen.
Zunächst den Ingwer fein Würfeln und die Walnüsse halbieren (nicht zu fein schneiden, da sie dem Kuchen den nötigen Biss verleihen). Mehl und Backpulver vermischen und Ingwer und Walnüsse zugeben.

Im nächsten Schritt solltet ihr zunächst Butter und Zucker schaumig rühren und anschließend nach und nach die Milch (lauwarm) sowie die Eier hinzugeben.

Die Äpfel schälen, entkernen und würfeln (je nachdem ob ihr lieber größere oder kleinere Stückchen im Kuchen haben möchtet). Die Apfelstückchen werden zunächst der Mehlmischung zugefügt.

Mehlmischung nach und nach mit einem Kochlöffel unter die feuchten Zutaten heben, bis sich alles gut verbunden hat. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 170° C 45 Minuten backen.

Apfel-Ingwer-Kuchen mit RumglasurNach dem Backen den Apfel-Ingwer-Kuchen zunächst ca. 15 Minuten auskühlen lassen, bevor ihr ihm mit Zuckerguss den letzten Schliff verleiht. Dazu lediglich den Rum und den Zucker gut verrühren und den Guss über den warmen Kuchen geben.

Besonders lecker schmeckt der Apfel-Ingwer-Kuchen mit einem Chai-Tee.