Niederrheinisches Schwarzbrot

Im Jahre 2003 bat die NRZ Leser vom Niederrhein um ihr Lieblingsrezept und fasste diese in einem Buch zusammen. Mein Lieblingsrezept aus diesem Buch wurde sofort das Schwarzbrot mit der harten Kruste und dem weichen Kern. Dies nach einer Ruhezeit von 2 Tagen zu genießen mit Butter war umwerfend.

Niederrheinisches Schwarzbrot im Anschnitt

Niederrheinisches Schwarzbrot im Anschnitt

Für dieses 3 Kilo Brot, was sich in Scheiben geschnitten fantastisch einfrieren lässt, braucht man keine langen Zeiten zur Vorbereitung. Also ein absoluter Geheimtipp für Berufstätige, die nicht auf selbstgebackenes Brot verzichten wollen.

Als ich das Brot zum ersten Mal in meiner berufstätigen Zeit herstellte, war mein Sohn bereits auf dem Gewürztripp, so dass die nötigen Gewürze im Internet schnell bestellt waren. Mehl Typ 550 und geschrotetes Weizen- und Roggenmehl bekam ich damals in Reform/Bioläden. Zumindest was das Mehl angeht, reicht hier heute ein gut sortierter Supermarkt aus.

Auch benötigte ich eine große Kastenform und eine für große Teige ausgerichtete Küchenmaschine. Hierbei ist mir der „Assistent „ eine große Hilfe, leider habe ich mir bis heute nicht die Getreidemühle dazu geleistet. Ansonsten kann man natürlich auch die Teigmenge reduzieren oder zwei Brote daraus backen.

Zutaten für das niederrheinische Schwarzbrot

Zutaten für das niederrheinische Schwarzbrot

Die Zubereitung:
Hefe mit Honig, Rübenkraut und 1/4 l Wasser (etwa 28° C warm ) gut verrühren und mit 500 g Mehl bestäuben. Anschließend für 20 Minuten bei 50° C  im Backofen gehen lassen.

Die restliche Zutaten dazugeben – zum Schluß das Salz – und alles für 12 Minuten gut durchkneten. Den Teig für 1 Stunde bei 50° C gehen lassen.

Eine große Backform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen und nochmals 1 Stunde bei 50° C gehen lassen bei 50° C. ( Der Teig ist und bleibt sämig wie ein („Bircher Müsli“)

Den Backofen auf 250° C aufheizen. Nach Erreichen der Temperatur das Brot 10 Minuten backen, anschließend auf 150° C zurückschalten und nochmals 1 Stunde backen. Das Schwarzbrot aus der Form nehmen, Papier entfernen, in den heißen Ofen aufs Gitter legen und mit dem Ofen abkühlen lassen.

Das Brot sollte nun 2 Tage ruhen – am besten im Backofen. Danach kann es dann verzehrt oder in Scheiben geschnitten und eingefroren werden.

Das Gewürzschwarzbrot eignet sich für jeden Belag oder kann einfach nur mit etwas Butter genossen werden.

Tipp: Man kann das Schwarzbrot auch mit anderen Zutaten variieren: z.B. Hasel oder Walnüsse, Rosinen, Sonnenblumen-Kürbiskerne und Leinsamen…

Getagged mit: , ,
Veröffentlicht unter Brot + Brötchen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*



Köstlich & Konsorten