Horbacher Mühle – Mehl, Backmischungen und mehr

Horbacher MühlenlädchenWo viel gebacken wird – wie bei uns dreien – da wird grundsätzlich viel Mehl gebraucht und da nicht nur das klassische Typ 405 helle Weizenmehl sondern Vollkornmehle, Dinkelmehle und Schrot. Einiges davon bekommt man zwar auch im Supermarkt, dort sind die Mehle aber sehr häufig mit Zusätzen versetzt, die die Lagerfähigkeit erhöhen oder das Verklumpen verhindern sollen. Das muss eigentlich nicht sein, daher haben wir die Horbacher Mühle für uns entdeckt. Doch neben dem Onlineshop, der bereits alles bereithält, was unser Bäckerherz begehrt, ist das Mühlenlädchen selbst auch wirklich einen Besuch wert – und liegt glücklicherweise auf dem Weg zu meiner Mutter.

In einem kleinen Verkaufsräumchen werden sowohl alle Produkte zum Verkauf bereitgehalten als auch die eingehenden Onlinebestellungen versandfertig gemacht. Nach einem freundlichen Empfang durch die Mitarbeiterin und einer ersten Orientierung haben wir uns gleich an unsere Einkaufsliste gemacht – insgesamt rund 40 kg Mehl, Schrot und Backmischungen wollten von uns gefunden und mit nach Bonn verfrachtet werden. Nein, nicht die gesamten 40 kg blieben bei uns. Den größten Teil haben wir für Christa, die uns mit ihrem tollen Brot verköstigt, und ein befreundetes Paar, das auf Dinkel umstellt, gekauft.

Mehl von der Horbacher Mühle

Mehl von der Horbacher Mühle

Die Mehle sind wunderschön verpackt (sieht doch gleich viel hübscher aus, als das 08/15 Mehl aus dem Discounter) und man weiß sofort wo das Mehl herkommt und wo es gemahlen wurde – das haben wir nämlich lautstark gehört, da die Mühle selbst sich lediglich hinter einer Tür verbarg 😉 Neben Mehl finden sich hier Backmischungen, Schrot, Saat, Getreide (Körner), Nudeln, Müsli, Senf, Honig, Backzubehör, Backzutaten und das alles auf kleinstem Raum.

Auch der Kundenservice hier ist wirklich super. Neben einem Flyer, welcher genaue Informationen darüber enthält, für welchen Teig welches Mehl verwendet werden kann (ich würde beispielsweise nie „frei Schnauze“ einfach auf ein anderes Mehl zurückgreifen), und einem Rezept für Zitronenschnitten erhielten wir noch weitere Informationen speziell zum Thema Weizenunverträglichkeit. Viele handelsüblichen Dinkelmehle sind kein reiner Dinkel mehr, da dieser wohl mit Weizen gekreuzt wurde. Daher wird hier ausschließlich Urdinkel verwendet, was für Weizenallergiker am verträglichsten ist. Zudem bekamen wir noch tatkräftige Unterstützung beim Transport der Mehlkisten vom Lädchen bis zum Auto, die wir – trotz nur wenige Schritte – dankbar annahmen.

Solltet ihr also aus der Region Köln/Bonn sein und wieder einmal neues Mehl brauchen oder auf der Suche nach einer speziellen Mehlsorte sein, schaut doch einmal vorbei – es lohnt sich 🙂

Wir gehen dann jetzt mal wieder backen, denn das Mehl will ja verbraucht werden!

 

Veröffentlicht unter Märkte + Shops

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