Good Food Festival im Boui Boui Bilk

good food festival
good food festival

Food ist das neue globale Wort für Essen und es begegnet uns mittlerweile überall in den Medien und immer häufiger als Festival oder Messe. Einige davon habe ich nun schon besucht, seien es die eat&STYLE, die Street Food Events in Kopenhagen, Köln oder Bonn und nun am Sonntag, den 04. Oktober 2015 im Boui Boui in Düsseldorf Bilk das Good Food Festival. Hier sollte es um hochwertige regionale Zutaten gehen und insbesondere darum, was man selber daraus machen kann.

Ich war so gegen 14 Uhr da und am besten war es mit einem Fahrrad zu kommen, denn dafür war auf dem Gelände vorgesorgt. Mit dem Auto dagegen wäre der Spaß nicht allzu groß gewesen. Drei Euro Eintritt ist nicht zuviel, dachte ich, und freute mich bereits auf die in der Lokalpresse angekündigte Vielfalt. Doch direkt hinter dem Eingang dann schon die erste Enttäuschung. Der erste Stand hatte schon zwei seiner drei Gerichte ausverkauft. Sehr verwunderlich um 14 Uhr, zumal der Besucherandrang zu dieser Zeit noch im sehr überschaubaren Rahmen lag.

Die Halle selber ist schön groß und man könnte viel daraus machen, denn sie hatte auch viele Sitzgelegenheiten, aber leider sah alles aus wie auf einem Trödelmarkt. Nichts empfing einen als Eyecatcher. Für mich persönlich am schönsten wirkten die selbstgeschrieben Schiefertafeln, sowie ein Stand der seine selbstgemachte Feigen- und Kürbis-Orangenmarmelade verkaufte und diese zum Probieren auf einem selbst gebackenen Bananenbrot anbot. Daneben gab es noch einen Stand, der Apfelsaft mit Rosengeschmack verfeinerte….  Sehr lecker! Ein Kaffeestand bot einen sehr exzellenten Kaffee an! Auch fein…

Alles in allem wäre aber mehr Anpacken und Selbermachen schöner gewesen. Nirgendwo gab es wirklich etwas zu erlernen, denn ich wollte ja eigentlich nicht das tausendste Pesto probieren oder fertige Marmelade kaufen und auch nicht die üblichen Smoothies mit oder ohne Superfoods (das ist das Wort schon wieder) trinken. All das kann ich auch, ohne zunächst Eintritt zahlen zu müssen, auf Weihnachtsmärkten oder – was endlich auch in Europa im Kommen ist – auf Nachtmärkten.

Ich lasse mich aber nicht entmutigen! Mein nächster Besuch wird der Street Food Thursday im Stahlwerk Düsseldorf sein. Unter dem Begriff „Heimat“. Hoffentlich gibt es da weit mehr als nur Burger aus regionalen Zutaten. Wir lesen uns also wieder in Kürze! 🙂

Muffins mit Erdnussbutter, Banane und Honig

Muffin mit Erdnussbutter, Banane und Honig
Muffin mit Erdnussbutter, Banane und Honig

Hin und wieder greifen wir beim Frühstück auch schonmal zu ungesünderen Sachen wie den Muffins vom Wochenende, Cantuccini zum Kaffee oder Ähnlichem. Da das natürlich nicht wirklich gesund und ausgewogen ist – zumindest weniger als eine Schüssel Joghurt mit frischem Obst und unserem Granola – haben wir uns mal auf die Suche nach einem etwas gesünderen Rezept gemacht und inspiriert von den vielen guten Rezepten  unser eigenes entwickelt für Muffins mit Erdnussbitter, Banane und Honig – noch dazu mit wenig Fett, Mandelmilch und Vollkornmehl. Was sich gewöhnungsbedürftig anhört, ist aber super lecker und hat uns vollkommen überzeugt.

Zunächst wird der Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt und die Muffinförmchen in die Muffinbleche gesetzt.

Dann starten wir mit den trockenen Zutaten: Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt in einer Schüssel vermengen. Nun zunächst die Banane zermatschen – insgesamt sollte das ca. 1 3/4 Cups Banane ergeben. Die Banane mit braunem Zucker, Honig, dem Kokosöl, Ei und der Vanille vermischen und alles so lange mit der Küchenmaschine vermengen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun die Erdnussbutter zugeben und weiter vermengen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Weiter geht es mit dem Vermengen der trockenen und nassen Zutaten. Dazu nach und nach die Mehlmischung unterrühren, dabei aber immer wieder etwas von der Mandelmilch zugeben, bis sich alles gut verbunden hat. Der Teig hat schließlich eine sehr flüssige Konsistenz.

Den Teig in die Muffinformen füllen, so dass diese zu 2/3 gefüllt sind und die Muffins ca. 20 Minuten backen, bis sie durch sind. Anschließend die Muffins etwas auskühlen lassen und pur oder mit Honig bzw. Erdnussbutter essen.

Muffins mit Erdnussbutter, Banane und Honig
Muffins mit Erdnussbutter, Banane und Honig

Wir haben jeder einen der Muffins gleich gegessen und die anderen portionsweise eingefroren. Die Muffins unaufgetaut für 60-90 Sekunden in die Mikrowelle (900 W) geben und zum Frühstückskaffee genießen. Die Muffins bleiben auch dann noch lecker saftig und dennoch locker.