Honigkuchenherzen und -sterne

Honigkuchen-Plätzchen nach dem Backen
Honigkuchen-Plätzchen nach dem Backen

Weiter geht es in unserer Weihnachtsbäckerei mit wunderbaren Honigkuchenherzen und -sternen. Die Zubereitung ist hierbei ein etwas langwieriger Prozess, da der Vorteig ca. 2 Wochen im Kühlschrank ruhen muss. Ja wirklich 2 Wochen!!

Vorteig:
Honig auf ca. 70° C erwärmen und anschließend wieder auf Körpertemperatur abkühlen lassen. Anschließend Honig und Mehl zu einem Teig verarbeiten. Achtung, der Teig ist echt klebrig 😉 Den Teig nun in einen Gefrierbeutel geben und ab in den Kühlschrank.

Honigkuchenherzen und -sterne:
Die zwei Wochen sind endlich rum? Dann kann es weiter gehen! Den Backofen auf 150° C vorheizen. Dabei bereits den Honigteig mit in den Backofen legen, damit dieser beim Aufheizen Körpertemperatur annehmen kann. Währenddessen können bereits die weiteren Zutaten zusammengestellt werden. Die Gewürze miteinander vermengen und erstmal beiseite stellen. 2 EL Milch, Pottasche und Natron vermengen und ebenfalls erstmal beiseite stellen.

Der gereifte Honigkuchenteig
Der gereifte Honigkuchenteig

Den handwarmen Honigteig aus dem Ofen nehmen und mit ausreichend Mehl zunächst das Eigelb, dann die Gewürze und zum Schluss die Milch-Mischung einkneten. Achtung, das ist eine wahrlich klebrige Angelegenheit, wie ihr an meinen Fingern sehen könnt.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche (wichtig, denn sonst klebt der Teig fest) ca. 6mm dick ausrollen und nach Belieben Formen ausstechen. Wir haben uns für Herzen und Sterne entschieden. Die einzelnen Plätzchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech setzen und ca. 10 Minuten backen. Anschließend auf dem Backblech auskühlen lassen.

Ausgestochener Honigkuchenteig vor dem Backen
Ausgestochener Honigkuchenteig vor dem Backen

Für die Glasur haben wir uns für drei verschiedene Varianten entschieden:

1. Schokoladenglasur
Etwas Schokolade oder Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Plätzchen damit glasieren.

2. Schokoladenglasur und Zuckerstreusel
Zunächst die Plätzchen mit geschmolzener Schokolade glasieren und anschließend mit Zuckerstreuseln bestreuen.

3. Zuckerguss
Aus Puderzucker, etwas Zitronensaft sowie ein paar Tropfen warmem Wasser einen Zuckerguss herstellen und die Plätzchen damit bestreichen.

Anschließend jeweils gut trocknen lassen und genießen oder verschenken. 🙂

Honigkuchen-Herzen und -Sterne
Die fertigen Honigkuchenherzen und -sterne

Marmeladen-Plätzchen

DSC_2340Ein weiteres Rezept aus dem Repertoire meiner Oma sind diese gefüllten Marmeladen-Plätzchen, die ebenfalls in keiner Weihnachtsdose fehlen durften. Initial hat meine Oma angefangen, diese zu backen, weil sie selbst die so gerne mochte und sich dann geärgert, dass auch wir die Plätzchen liebten und auch weiterhin lieben 🙂

Grundteig ist ein Bayerisches Butterplätzchen – und auch hier stammt das Grundrezept aus einem uralten Rezeptheft.

Zunächst werden alle Zutaten (mit Ausnahme der Marmelade) schnell zu einem Teig verarbeitet, der anschließend mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen muss. Anschließend den Teig 0,5 cm dünn ausrollen und kreisrunde Plätzchen ausstechen. Die Hälfte der Plätzchen sollte jedoch mit einem Ausstecher gemacht werden, der in der Mitte noch eine Aussparung hat, damit man nach dem Zusammensetzen die Marmelade gut durchsehen kann.

Die fertigen Plätzchen werden nun auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech im mit 200°C vorgeheizten Backofen goldgelb gebacken. Anschließend die Plätzchen gut auskühlen lassen.

Für die Füllung die Marmelade zunächst leicht erwärmen und etwas glatt rühren, dann die Unterseite der vollen Keks-Kreise bestreichen und die Plätzchen mit der Aussparung darauf setzen und vorsichtig andrücken. Anschließend die zusammen gesetzten Marmeladen-Plätzchen mit Puderzucker garnieren.

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Nougatbusserl – mit Gewinnspiel

Advent, Advent, ein oder besser gesagt jetzt schon zwei Lichter brennen. Weihnachten steht in den Startlöchern und aller Orten wird geschmückt, gebacken, Geschenke werden gekauft und verpackt. Und auch wenn ich Weihnachten sonst immer sehr gerne gefeiert habe, wird es dieses Jahr bei uns ein etwas anderes Weihnachtsfest, denn wir feiern dieses Jahr mit einer Person weniger. Mit fast 92 Jahren ist mein Opa im Oktober verstorben und hinterlässt eine große Lücke bei uns allen. Seit ich denken kann, haben er und meine Oma in der Vorweihnachtszeit unzählige Plätzchen gebacken. An Heilig Abend durften wir dann von meinen Großeltern die gefüllten Weihnachtsdosen mit nach Hause nehmen und uns über die Plätzchen hermachen. Ach war das toll 🙂

Da es für meine Oma alleine zu beschwerlich ist, in den Mengen zu backen, habe ich beschlossen, die Familientradition aufrecht zu erhalten und werde die Rezepte meiner Oma in diesem Jahr backen, Dosen füllen und unter den Weihnachtsbaum stellen.

Als erstes war da mein absolutes Lieblingsplätzchen aus Kindertagen auf dem Plan:

Nougatbusserl

Das Originalrezept stammt aus einem uralten Backbuch und wurde von meiner Oma bereits perfekt angepasst. Ohne es zu wissen habe auch ich die selbe Anpassung am Rezept vorgenommen 😉 Liegt wohl irgendwie in der Familie.

Zunächst Mehl und Speisestärke in eine Schüssel sieben. Die weiteren Zutaten nach und nach zugeben und zu einem Teig verarbeiten. Ist der Teig noch zu klebrig, mehr Mehl hinzugeben. Ich musste hier noch ordentlich Mehl zugeben, konnte die Menge aber leider nicht genau abmessen. Anschließend den Teig mind. eine Stunde kühl stellen.

Backofen auf 170° C Umluft vorheizen. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und runde Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen ca. 10 – 12 Minuten goldbraun backen und anschließend gut auskühlen lassen.

Nun geht es an die Füllung: über einem Wasserbad Nougat einschmelzen und jeweils ein Plätzchen mit Nougat bestreichen und ein zweites Plätzchen darauf setzen. Anschließend erstmal den Nougat wieder etwas antrocknen lassen.

Nougatbusserl früher und heuteKuvertüre ebenfalls über einem Wasserbad einschmelzen und jeweils die Oberseite der Plätzchen damit verzieren. Anschließend die Plätzchen solange trocknen lassen, bis die Schokolade wieder fest geworden ist.

Und fertig sind die Nougat-Busserl. Ich muss sagen, dafür, dass ich (oder besser wir, denn Sven hat fleißig geholfen) diese Plätzchen das erste Mal selbst gemacht haben, sind sie erstaunlich gut geworden und schmecken genauso toll, wie die meiner Oma. Sie sind nur deutlich kleiner.

 

So und jetzt habt ihr noch die Chance, euch selbst ein paar unserer Weihnachtsplätzchen zu sichern.

NougatbusserlIhr müsst nur raten, wie viele fertige Plätzchen sich in unserer Weihnachtsdose befinden. Gebt eure Schätzung einfach in einem Kommentar unter diesem Beitrag ab (nur einer pro Person). Am 19.12.2015 werden wir dann den Gewinner küren. Sollte keiner die richtige Anzahl erraten haben, so gewinnt derjenige, dessen Schätzung am nächsten dran liegt. Haben mehrere das richtige Ergebnis, entscheidet das Los.

Nougatbusserl

 

Wir wünschen euch viel Erfolg und eine wundervolle Adventszeit.