Pesto-Nudelsalat mit Feta

Pesto-Nudelsalat mit Feta
Pesto-Nudelsalat mit Feta

Ob grün oder bunt, mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln: Salate bereichern jedes Grillevent. Und da uns definitiv nicht nach einem schweren Salat mit Mayonnaise oder Joghurt war, haben wir uns aus diversen Blogs und Foren inspirieren lassen und einen leckeren Pesto-Nudelsalat gemacht mit etwas Rucola und Feta-Käse für den extra Frischekick.

Am Vorabend
Feta in feine Würfel schneiden und in einer kleinen Schüssel mit Schafskäsegewürz vermengen. Gut abgedeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Eine schön geformte Pasta (wir haben Galetti verwendet) in Salzwasser bissfest garen und anschließend in eine große Schüssel geben. Die Nudeln mit dem Pesto und Olivenöl vermengen und wenn die Nudeln etwas abgekühlt sind, ebenfalls in den Kühlschrank geben.

Am Grilltag
Kurz vor dem Verzehr kann nun der Fetakäse zu den Pestonudeln zugegeben werden. Damit der Salat noch sommerlicher und frischer schmeckt wird nun noch der zuvor gewaschene Rucola untergemengt und der Salat mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Zu dem Salat macht sich eine frisch gegrillte Salsiccia hervorragend. 🙂

Ein kleiner Tipp: wer mag, kann zusätzlich noch geröstete Pinienkerne und frischen Knoblauch mit in den Salat geben!

Alexander Herrmann: Küchen IQ 1 Basis

Die meisten Hobbyköche erhalten ihre Inspiration für ein Gericht oder Menü, sehr individuell gewichtet, aus zwei unterschiedlichen Quellen. Auf der einen Seite sind da die fertigen Rezepte in Büchern, Zeitschriften, Internet-Portalen, Blogs oder von Verwandten und Freunden. Auf der anderen Seite steht das eigene Wissen, welche Bestandteile eines Essens miteinander harmonieren oder einen ausreichenden Kontrast bieten, sei es nun durch Überlieferung oder eigenes Probieren und Studieren. Diese bereits von Jürgen Dollase sehr ausführlich beschriebene „kulinarische Intelligenz“ ist es, die reine Ernährung zum Genuss werden lässt und den guten Koch abhebt.

Um uns dieses Wissen näher zu bringen, ist auch der Prototyp der jungen Wilden in der deutschen regionalen Küche und inzwischen alteingesessener Fernseh- und Sternekoch Alexander Herrmann angetreten mit seiner Buchreihe Küchen IQ. Laut Klappentext „liefert [sie] eine leicht verständliche, logisch aufgebaute und umfassende Erklärung der Grundlagen des Kochens, der Funktionsweise eines Rezepts und ermöglicht es so jedem Hobbykoch, eigene Gerichte stimmig und in kompletter Eigenregie zusammenzustellen.“

Das klingt erstmal gut und hat mich auch wirklich neugierig gemacht. Daher habe ich Küchen IQ 1 Basis bei eBook.de bestellt. Endlich einmal keine reine Rezeptsammlung sondern eine verständliche Erklärung, warum bestimmte Zutaten einfach perfekt zusammen passen, bestimmte Gerichte nie aus der Mode kommen oder die asiatische Küche sehr stark mit starken Kontrasten (süße, saure, scharfe und salzige Komponenten) spielt und damit international erfolgreich ist.

Doch die Euphorie weicht leider bereits nach wenigen Seiten. Auf diesen werden, wenn auch nur sehr oberflächlich, einige Begriff bzw. das Konzept des Buchs erklärt. Was dann aber folgt, ist eine schön gestaltete und reich bebilderte Auflistung von 110 Rezpten. Zugegeben, es sind nur Rezepte einzelner Komponenten, die dann für ein Gericht oder Menü zusammengestellt werden können. Durch eine diagrammförmige Beschreibung des Aromenspektrums werden diese ergänzt, auf dass die Kombination leicht gelinge. Da sind schon einige Sachen dabei, die wir in naher Zukunft auf jeden Fall ausprobieren werden. Spannend ist auch, dass die einzelnen Teile nicht nach Herkunft der Küche sondern nur nach ihrer Verwendung (Gemüse-Komponente, Fisch, Fleisch, Sättigungsbeilage) gruppiert sind.

Dennoch bleibt ein fader Nachgeschmack. Sollte dieses Buch nicht genau das Gegenteil einer Rezeptesammlung sein? Dieses Ziel wurde aus meiner Sicht nicht nur knapp verfehlt, was sehr schade ist.

Alexander Herrmann und Nina Holländer: Küchen IQ 1 Basis
Hardcover

Verlag: Collection Rolf Heyne
ISBN-13: 978-3899104738

Dieser Beitrag wird ermöglicht durch ein Produktsponsoring.

Eis am Stiel: Deutschland-Eis zur WM

Für das Vorrunden-Spiel Deutschland – Ghana haben wir uns an ein Deutschland-Eis gewagt und angekündigt, dass wir das Rezept hier veröffentlichen, falls Deutschland ins WM-Halbfinale in Brasilien kommt. Und wir halten unser Wort! 🙂

Wie also könnt ihr bis zum Halbfinale am kommenden Dienstag ein eigenes Deutschland-Eis machen?

Wir starten, wie üblich mit dem Zuckersirup:

Wasser, Zucker und Zitronenschale in einem kleinen Kochtopf aufkochen und ca. fünf Minuten einkochen lassen. Anschließend wieder auf Raumtemperatur abkühlen lassen, erst dann die Zitronenschale herausnehmen und entsorgen. 

Deutschland-Eis
Deutschland-Eis

Der schwarze Streifen:
Hier verwenden wir 1 Cup dunkle Beeren, sprich Brombeeren, schwarze Johannisbeeren und Heidelbeeren. Diese werden mit einem Drittel des Zuckersirups und etwas Zitronensaft püriert. Da wir in unserem Eis keine Kerne haben wollen, wird die Masse dann noch durch ein Sieb gestrichen. Wem die dunkle Farbe nicht dunkel genug ist, der kann nun dann noch etwas schwarze Lebensmittelfarbe hinzugeben. Dann wird der Fahnen-Look originalgetreu, denn uns sind keine Früchte bekannt, die tiefschwarz sind.

Vor dem Befüllen der Eisform haben wir dann noch ausgemessen, wie viel Volumen eine Form hat und entsprechend jeweils 1/3 davon abgemessen und mit unserer dunklen Mischung befüllt und für mindestens vier Stunden in den Gefrierschrank gegeben.

Der rote Streifen:
Der rote Streifen basiert auf einem Cup roter Beeren, diesmal also Himbeeren und Johannisbeeren. Auch diese werden mit einem weiteren Drittel des Zuckersirups und Zitronensaft vermengt und püriert. Die Masse ebenfalls durch ein Sieb streichen und ebenfalls abgemessen auf die bereits festgefrorene schwarze Masse geben. Noch die Stiele hinzu und das Ganze wiederum für ca. vier Stunden in den Gefrierschrank geben.

Der gelbe Streifen
Jetzt fehlen uns also noch goldgelbe Früchte und was bietet sich da besser an, als Mangos? Diese nun mit dem restlichen Zuckersirup und etwas Zitronensaft vermengen, gut pürieren und als letzte Schicht in die Eisformen geben. Ab in den Gefrierschrank und nach ein paar weiteren Stunden ist das Eis auch schon zum Verzehr bereit (wie nie). 🙂

Dann kann mit dem Halbfinale ja nichts mehr schief gehen, oder? 😉