Dinkel-Nuss-Brot

Dinkel-Nuss-BrotWenn der Duft von frischgebackenem Brot durchs Haus zieht, fällt einem am Morgen das Aufstehen doch gleich viel leichter. Da unsere Vorräte von Christas Brötchen und Brot leider aufgebraucht sind und wir uns den Weg zum Bäcker am Sonntag sparen wollten, haben wir uns am Wochenende an ein Dinkel-Nuss-Brot herangewagt, das wirklich kinderleicht zu machen ist und kaum vorbereitungszeit benötigt.

Zunächst die Hefe mit dem Honig in lauwarmem Wasser auflösen. Anschließend nach und nach die weiteren Zutaten hinzufügen und alles gut durchkneten. Ich hab diesmal nicht auf eine Küchenmaschine zurückgegriffen sondern selbst geknetet 😉

 

Dinkel-Nuss-BrotAnschließend eine Kastenform mit Backpapier auskleiden und den Teig einfüllen. Bei 200° C im nicht (!) vorgeheizten Backofen backen. Nach 40 Minuten das Brot aus der Form nehmen (Backpapier am Brot lassen) und weitere 20 Minuten bei 150° C backen.

Das Dinkel-Nuss-Brot schmeckt auch getoastet absolut lecker. Am Besten genießt man das Brot mit einem würzigen Kräuterfrischkäse.

Niederrheinisches Schwarzbrot

Im Jahre 2003 bat die NRZ Leser vom Niederrhein um ihr Lieblingsrezept und fasste diese in einem Buch zusammen. Mein Lieblingsrezept aus diesem Buch wurde sofort das Schwarzbrot mit der harten Kruste und dem weichen Kern. Dies nach einer Ruhezeit von 2 Tagen zu genießen mit Butter war umwerfend.

Niederrheinisches Schwarzbrot im Anschnitt
Niederrheinisches Schwarzbrot im Anschnitt

Für dieses 3 Kilo Brot, was sich in Scheiben geschnitten fantastisch einfrieren lässt, braucht man keine langen Zeiten zur Vorbereitung. Also ein absoluter Geheimtipp für Berufstätige, die nicht auf selbstgebackenes Brot verzichten wollen.

Als ich das Brot zum ersten Mal in meiner berufstätigen Zeit herstellte, war mein Sohn bereits auf dem Gewürztripp, so dass die nötigen Gewürze im Internet schnell bestellt waren. Mehl Typ 550 und geschrotetes Weizen- und Roggenmehl bekam ich damals in Reform/Bioläden. Zumindest was das Mehl angeht, reicht hier heute ein gut sortierter Supermarkt aus.

Auch benötigte ich eine große Kastenform und eine für große Teige ausgerichtete Küchenmaschine. Hierbei ist mir der „Assistent „ eine große Hilfe, leider habe ich mir bis heute nicht die Getreidemühle dazu geleistet. Ansonsten kann man natürlich auch die Teigmenge reduzieren oder zwei Brote daraus backen.

Zutaten für das niederrheinische Schwarzbrot
Zutaten für das niederrheinische Schwarzbrot

Die Zubereitung:
Hefe mit Honig, Rübenkraut und 1/4 l Wasser (etwa 28° C warm ) gut verrühren und mit 500 g Mehl bestäuben. Anschließend für 20 Minuten bei 50° C  im Backofen gehen lassen.

Die restliche Zutaten dazugeben – zum Schluß das Salz – und alles für 12 Minuten gut durchkneten. Den Teig für 1 Stunde bei 50° C gehen lassen.

Eine große Backform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen und nochmals 1 Stunde bei 50° C gehen lassen bei 50° C. ( Der Teig ist und bleibt sämig wie ein („Bircher Müsli“)

Den Backofen auf 250° C aufheizen. Nach Erreichen der Temperatur das Brot 10 Minuten backen, anschließend auf 150° C zurückschalten und nochmals 1 Stunde backen. Das Schwarzbrot aus der Form nehmen, Papier entfernen, in den heißen Ofen aufs Gitter legen und mit dem Ofen abkühlen lassen.

Das Brot sollte nun 2 Tage ruhen – am besten im Backofen. Danach kann es dann verzehrt oder in Scheiben geschnitten und eingefroren werden.

Das Gewürzschwarzbrot eignet sich für jeden Belag oder kann einfach nur mit etwas Butter genossen werden.

Tipp: Man kann das Schwarzbrot auch mit anderen Zutaten variieren: z.B. Hasel oder Walnüsse, Rosinen, Sonnenblumen-Kürbiskerne und Leinsamen…

Zitronenkuchen

Da unsere liebe Christa kaum an einem Starbucks vorbeigehen kann, ohne dort zum Kaffee ein Stückchen Zitronenkuchen zu naschen, habe ich mich mal in den Tiefen des Internets vergraben und geschaut, ob man dort nicht ein Rezept für einen Zitronenkuchen findet, der an Starbucks herankommt. Meine Backbücher enthalten zwar auch Rezepte, doch irgendwie trau ich mich noch nicht an einen Kuchen, der nach dem Backen mit Zitronensaft und Zucker aufgespritzt wird. „Zitronenkuchen“ weiterlesen

Tarte- und Quicheform mit herausnehmbarem Boden

Die Formen mit herausgenommenen Böden
Die Formen mit herausgenommenen Böden

Nachdem ich mit meinem Einkauf bei Aurélie schon so zufrieden war, weil die Kommunikation so reibungslos lief und ich meine Backformen wirklich schnell erhalten habe, fehlt nun also noch der eigentliche Produkttest.

In den letzten Jahren haben Sven und ich für Tartes und Quiches ausschließlich unsere Flexiform verwendet und waren eigentlich auch immer sehr zufrieden. Viele leckere Zitronentartes und herzhafte Quiches sind hier entstanden. Doch einen Nachteil hat diese Form leider: Man kann das fertige Backwerk so schlecht aus der Quicheform lösen und läuft immer Gefahr, dass man nachher mit einer zerbrochenen Tarte da sitzt. Ergo wurde meist innerhalb der Form geschnitten und dadurch leidet das Silikon.

Her musste also eine neue Form, aus der man das Backwerk gut lösen kann – am besten eine mit herausnehmbaren Boden. Für meine Quiche mit Blattspinat und Gorgonzola habe ich die runde Form eingeweiht und muss sagen: ich bin vollauf zufrieden. Bereits beim Blindbacken löst sich der Teig aus dem gewellten Rand und man befürchtet schonmal garnicht, dass irgendwas festbackt. Ich Schussel hab es beim Backen aber natürlich geschafft, etwas von der Eisahne zwischen Backform und Teig zu gießen… War ja klar. Ich befürchtete schon, dass der Boden dadurch dann doch zu viel Feuchtigkeit zieht, aber ich hatte Glück. Es war so wenig, dass sich alles nur zwischen Rahmen und Bodenplatte setzte und keinerlei Nachwirkungen hatte.

DSC_1361Lediglich das Lösen der Quiche von der Bodenplatte stellte mich vor eine kleine Herausforderung, denn schließlich ist die Platte heiß. Mit Topflappen und einer Palette konnte ich die Quiche aber unbeschadet auf einen Teller übertragen.

Die eckige Form hatte ihre Feuerprobe wenige Tage später in Form einer Erdnussbutter-Tarte zu Ehren des Geburtstags meiner Mutter. Basis war ein Keksboden, sprich kein Backen nötig. Auch diesen Kuchen haben wir problemlos aus der Form bekommen.

Mein Fazit: Beide Backformen sind wirklich super!

Weisser Bohnen-Thunfischsalat

Mein weisser Bohnen-Thunfischsalat nach dem Durchziehen und Abschmecken
Mein weisser Bohnen-Thunfischsalat nach dem Durchziehen und Abschmecken

Auch dieses Rezept für Weisser Bohnen-Thunfischsalat ist mindestens 25 Jahre alt, wird jedoch immer wieder gerne verwendet.  Mit einem selbstgebacken Baguette schmeckt er wirklich ausgezeichnet.

Zunächst Bohnen und Thunfisch gut abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. In einer kleinen Schüssel Schüssel das Öl mit Sahne, Senf, der zerdrückten Knoblauchzehe und dem Zitronensaft verrühren. Das Dresing abschließend noch mit etwas Salz, Pfeffer und Zucker würzen.

In einer größeren Schüssel den Thunfisch, die Bohnen, die gewürfelten Tomaten sowie Zwiebeln mischen. Die Salatsoße darübergießen und mindestens eine Stunde durchziehen lassen. Gerne auch über Nacht!

Tipp: Da nicht jeder Tomaten mag, kann man diese natürlich auch weg lassen 🙂

Selbstgemachte Pasta

DSC_1335Pasta kaufen ist nicht schwer – selber machen aber auch nicht, wie ich am vergangenen Wochenende selbst erfahren durfte. Nach nunmehr 2 Jahren, in denen ich unter einem Dach mit einer Nudelmaschine wohne – und ich meine damit definitiv nicht Sven – haben wir endlich einmal selbst Pasta gemacht 😉

Los geht es – oh Wunder – mit dem Teig und einer Zutat, die ich bisher noch nicht verwendet habe. Aber es gibt für alles ja ein erstes Mal:  Semola di grano duro rimacinato – ein fein gemahlener Hartweizengrieß, den es in jedem gut sortierten Supermarkt, sonst aber auch online zu kaufen gibt.

Alle Zutaten mit dem Knethaken der Küchenmaschine (oder auch mit den Händen) zu einem Teig verarbeitet, bis dieser glatt, glänzend und elastisch ist.  Das Kneten sollte nicht kürzer als 8 Minuten dauern. Anschließend gönnen wir dem Teig eine Erholungspause von einer Stunde bei Raumtemperatur, damit sich die kleinen Grießkörnchen vollsaugen können. Wenn der Teig schön entspannt, geschmeidig und weich ist, kann er weiterverarbeitet werden. Ihr könnt den Teig natürlich auch einen Tag zuvor herstellen und in Klarsichtfolie gewickelt übernacht in den Kühlschrank legen. Dann sollte er aber mindestens eine Stunde vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank geholt werden.

Aus dem Teigklumpen sollen nun aber schöne Nudeln werden, sprich es geht weiter mit dem Ausrollen. Hierzu haben wir dann endlich unsere Nudelmaschine in Betrieb genommen. Zunächst wird der Teig portionsweise flach ausgerollt. Dabei fangen wir zunächst bei Stufe 1 an und arbeiten uns bis zu unserer Wunschdünne hervor. Wir haben dieses Wochenende zwei verschiedene gemacht:

  • Bandnudeln (Stufe 7)
  • Spaghetti (Stufe 5)

Wichtig: die Nudeln sollten grundsätzlich immer gut „semoliert“ werden, damit sie nicht aneinanderkleben.

Die Nudeln werden anschließend in ausreichend Salzwasser (sollte geschmacklich an Meerwasser erinnern) al dente gekocht – dabei bedenken, dass frische Nudeln deutlich kürzer gekocht werden müssen 🙂

Extrem bunter Salat

Mein angerichteter extrem bunter Salat
Mein angerichteter extrem bunter Salat

Mein Geburtstag steht an und ich „runde“. Ein Grund, Bewährtes zu machen und keine Experimente. Außerdem ist es mein Geburtstag und es muss mir schmecken und ich möchte meinen Ehrentag in vollen Zügen genießen. 🙂

Wenn das Wetter es zulässt, wollen wir grillen. Und neben Fleisch, Würstchen, Brot und Aufstrichen dürfen dabei natürlich auch die Salate nicht fehlen. Dabei habe ich mich unter anderem für einen „extrem bunten Salat“ entschieden. Allein durch die vielen verschiedenen Farben ist er wirklich schon etwas fürs Auge. Aber vor allen Dingen lässt dieser 70er Jahre Salat gut bereits am Vortag vorbereiten ohne unansehnlich zu werden. Früher war ja nicht alles schlechter… 😉

Gurken und Paprika nach Belieben hübsch in Scheiben bzw. Würfel schneiden und mit dem Mais sowie den Bohnen vermengen. Mit Zitronensaft, Öl, Zucker, Senf anmachen, mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen und den ganzen Salat gut durchziehen lassen. Das ist es auch schon!

Mein bunter Salat schmeckt wunderbar knackig, frisch und säuerlich!